Januar 15 2014

SC 13 Bundesliganachwuchs wird Neunter beim Gütersloher Hallenmasters

Beim renommiertesten Hallenturnier für U 17 Mädchenmannschaften in Deutschland belegte der SC 13 Bad Neuenahr, bei seiner Premiere einen achtbaren neunten Rang von 20 Teilnehmern. Nach dem Sieg im B- Turnier des Vorjahres zog die Mannschaft von Isabelle Stümper und Sijamak Sauer dieses Jahr ins A- Turnier ein, was gleichzeitig das Ticket für das Hallenmasters 2015 bedeutet.

Der komplette Tross des Juniorinnenbundesligisten von der Ahr, also auch verletzte und nicht berücksichtigte Spielerinnen samt Elternschaft, machte sich am Freitagmittag auf den Weg ins westfälische Gütersloh. Bereits am Abend stellten die Kurstädterinnen die Weichen für das später erreichte, denn mit einem 2:0 Sieg gegen den SSV Rhade (vormals FC Rhade) konnte man beruhigt in den harten Samstag gehen. Den Grundstein hierfür legten Debora Vinci und Elisabeth Müller mit ihren Toren, sowie ein von Torhüterin Jana Theisen  gehaltener Neunmeter.  Keine 14 Stunden später unterlag der SC 13 dem 1. FFC Frankfurt unglücklich mit 0:2. Durch die vorausgegangenen Resultate reichte nun ein Remis gegen den Ligakonkurrenten 1. FC Saarbrücken, welches Debora Vinci mit dem 1:1 Ausgleich kurz vor Schluss sicherstellte. Die nun folgende Gruppe des A- Turniers hatte es in sich, was aber allen Beteiligten schon vorher klar war. Zwei absolut verdiente Niederlagen gegen den 1. FC Nürnberg (0:2) und den späteren Turniersieger SC Freiburg (1:3) sorgten früh für klare Verhältnisse. Im abschließenden Samstagsspiel waren die Kräfte weitgehend aufgebraucht, so dass der FSV Jägersburg mit 1:0 gegen die Kurstadttruppe siegen konnte. Selbst ein Chancenverhältnis von 5:1 konnte diese schmerzliche Schlappe nicht verhindern. Da der Tabellenrang vor dem letzten Gruppenspiel gegen Bayer 04 Leverkusen nicht mehr verbessert werden konnte, war es nicht verwunderlich dass es erneut ein 0:1 gab, was auch so in Ordnung ging. Das Spiel um Platz Neun gegen Gastgeber FSV Gütersloh II geriet dann noch einmal zum Krimi. Trotz dreier verletzungsbedingter Ausfälle während der Partie und eines kleinen Fehlers von Luisa Grosch, gelang genau dieser zwei Minuten vor Schluss der verdiente Ausgleich. Im folgenden Neunmeterschießen entpuppte sich Keeperin Laura van der Laan als Meisterin ihres Fachs, als sie alle drei Versuche des Gegners entschärfte. Da die Schützinnen aus der Kurstadt keine Nerven zeigten und sicher verwandelten war der neunte Platz gesichert. Bedenkt man das die beiden späteren Finalisten vorher die Gegner waren und einige Bundesligisten (SGS Essen, 1. FC Saarbrücken, VfL Wolfsburg, VfL Sindelfingen und Holstein Kiel) hinter dem SC 13 landeten konnte Sijamak Sauer ein eher zufiedenes Fazit ziehen: „Ich war mit dem Wochenende sehr zufrieden, da sich die Mannschaft über das gesamte Turnier voll reingehangen hat. Das es im A – Turnier gegen die besten Teams Deutschlands schwer wird, war uns klar. Aber wir haben uns dort sehr teuer verkauft. Gratulation noch an den FSV Gütersloh für das gelungene Turnier und den SC Freiburg für den Titelgewinn. Wir kommen nächste Saison sehr gerne wieder."