Mai 01 2018

Fünf Minuten reichten Bitburg zum Sieg

Auch das dritte Spiel binnen sechs Tagen konnte der SC 13 Bad Neuenahr mit seiner 1. Frauenmannschaft nicht erfolgreich gestalten. Trotz einer 1:0 durch Laura Barber in der 26. Minute, kehrte der gastgebende FC Bitburg durch zwei frühe Treffer in der zweiten Halbzeit wieder auf die Siegesstrasse zurück. Mittlerweile freut sich ein kompletter Verein auf das Ende einer, für das Regionalligateam, zweigeteilten Saison. Nachdem die Hinrunde auf einem dritten Platz beendet wurde und dabei 23 Punkte ergattert wurden, stellte sich die Rückrunde als das genaue Gegenteil dar. Neun Zähler und  ein drittletzter Rang in diesem Tableau sagen einiges darüber aus, welch Unwägbarkeiten in der Regel für Erfolg oder Misserfolg verantwortlich sind. An der Einstellung der Dünker Elf hat es jedenfalls nicht gelegen. Alleine heute standen vier U 17 Spielerinnen und mit Michelle Stachelhaus die Torhüterin der zweiten Mannschaft auf dem zugigen Kunstrasen am Bitburger Ostring. Sowieso mit Schülerinnen oder Studentinnen gespickt, musste die Kurstadt Elf sich auch auf die unermüdliche Stefanie Lotzien verlassen, die zu allen drei Spielen der letzten Tage mit dem PKW aus Karlsruhe anreiste, wo sie einen Teil ihres Studiums absolviert.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. 80 Minuten die fußballerisch klar bessere Mannschaft stellend, schlugen die Schützlinge von Trainerin Jacqui Dünker nur mit dem Tor von Laura Barber Kapital. Nach dem Seitenwechsel hatte der SC 13 für gut zehn Minuten den Faden verloren, was sich die erfahrene Bitburger Mannschaft zu Nutze machte und die Partie drehte.  Danach waren die schwarz-roten aus Bad Neuenahr wieder total spielbestimmend aber eben nicht effektiv vor dem Tor. Somit blieben die drei Punkte in der Eifel, was irgendwie symbolisch für die Rückrunde ist. „Wir haben eben diese fünf Minuten Auszeit genommen und somit einen Sieger hervorgebracht, der wohl selber erstaunt davon war. Jetzt noch einmal gegen Montabaur die Saison vernünftig beenden, das wäre mein größter Wunsch,“ analysierte eine sichtlich ratlose Jacqui Dünker nach dem Spiel. Ein Riesenkompliment gilt aber auch einmal dem Unparteiischen Jan Hagen Engel, der mit seiner Interpretation einer Spielleitung zum besten Akteur auf dem Platz avancierte.

SC 13: Michelle Stachelhaus; Johanna Kuhn, Stefanie Lotzien, Laura Barber (72. Celina Mäder), Larissa Talarek, Mia Trombin, Rebecca Schumann, Anna Lena Stein, Sarah Goffin (56. Carolin Dillenburg), Marie Schäfer, Liane Folkenstern (82. Paula Gau)