März 10 2019

SC 13 Talentschmiede hat wieder zugeschlagen – Vierter Platz bei den deutschen Meisterschaften

Drei Teilnahmen – mindestens drei Mal Halbfinale. Das ist die Bilanz der U 15 Juniorinnen beim DFB Juniorinnen Futsal Cup, der seit eben drei Jahren in der Wuppertaler Bayer Arena ausgetragen wird. Verantwortlich für dieses Alleinstellungsmerkmal ist das beste Trainerehepaar der Neuenahrer Geschichte – Saskia Oebel – Noack und ihr Mann Andre Noack, bei denen der SC 13 Bad Neuenahr sich nicht dankbar genug für ihr Engagement bedanken kann. Spielen mussten allerdings die jungen Talente des Kurstadt Clubs, die ihre Sache ausgezeichnet machten. Am Ende sprang ein toller vierter Platz heraus, was nichts anders als die zuvor genannte Statistik bedeutet.

Im ersten Spiel ging es gegen den Westdeutschen Vizemeister VfL Bochum, wobei Anga Bartzen nach wenigen Sekunden die Weichen auf Sieg stellte. Ein weiteres Bartzen Tor sorgte dann für einen verdienten Auftakterfolg. Nun hieß es Kult Klub besiegen. Der SV Meppen war als Norddeutscher Meister der nächste Prüfstein, den Tore von Kapitänin Judith Modigell und der obligatorisch gewordene Bartzen Blattschuss machten mit dem zweiten Sieg den Halbfinaleinzug klar. Der finale Kontrahent der Vorrundengruppe waren die Girls der SGM Donzdorf. Donzdorf? Ja, denn der Club aus der Nähe von Göppingen hatte sich im Regionalentscheid gegen Größen wie der TSG 1899 Hoffenheim oder dem SC Freiburg durchgesetzt. Kleine Vereine sind wie die Schwäbinnen stehen auf der Sympathieliste des SC 13immer ganz oben. Allerdings erwiesen sich die Davidsvertreter auch zu stark für den SC 13 und zogen verdient als Gruppenerster ins Halbfinale ein. Dort wartete mit RB Leipzig wieder ein äußerst namhafter Verein auf die Thir Teens von der Ahr. Trotz heftiger Gegenwehr setzten sich die Sachsen durch und verwiesen die SC 13 Truppe ins kleine Finale. Dort ging es erneut gegen Donzdorf, wobei sich eine bärenstarke Michelle Düppengießer in Tor des SC 13 Nachwuchses vehement gegen die Angriffswellen wehrte. Saskia  Oebel – Noack neigt eigentlich nicht zu Einzellob, aber Düppengießer bildet hier eine Ausnahme: „Was unsere „Katze“ gehalten hat, war schon toll“, so die Trainerin. Aber Donzdorf setzte seine eigene Erfolgsgeschichte  fort und sicherte sich den Bronzerang. Der Titel ging letztendlich an den 1. FC Köln, dem einzigen nicht SC 13 Verein, der es alle drei Mal bis ins Endturnier schaffte. Lediglich der letztjährige fünfte Platz machte eine konstantere Bilanz gegenüber dem SC 13 bisher zunichte. Vizemeister wurde RB Leipzig. Ein kollektives Lob gab es dann auch zum Schluss vom Trainerehepaar: „Wir sind wahnsinnig stolz auf die Mädels. Keiner hätte vorher diesen Verlauf erwartet. Jetzt haben wir schon den dritten Jahrgang in Folge, der dem Verein in Zukunft noch viel Freude machen wird.“

Der Verein bedankt sich auf seine Art und da Präsident Benny Fritzmann mit einem zufriedenen Grinsen das Stadion am heutigen Tag verließ, meinte SC 13 Pressesprecher Peter Eckhardt: „Hier entsteht etwas Wunderbares. Ehrlich gesagt hatte ich nicht gedacht, dass die Mädels wieder diesen Coup schaffen. Aber gerne lasse ich mich eines Besseren belehren. Wir haben für die nächsten Jahre so viele Talente im Köcher, da wird es eine Freude werden die Entwicklung des Vereis zu begleiten.“