April 04 2019

Fortsetzung folgt? – SC 13 Bad Neuenahr mit nächster Auswärtshürde in Speyer

Mit viel Stolz und Begeisterung über die gebotene Teamleistung begaben sich die Fans des SC 13 Bad Neuenahr am vergangenen Sonntag auf die Heimreise. Der 2:1 Sieg beim TSV Schott Mainz hatte gezeigt, welch ein Potenzial in der jungen Mannschaft des Kurstadtclubs steckt. Jetzt gilt es beim FC Speyer 09 diese Leitung zu bestätigen, was wiederum Trainerin Jacqui Dünker als die größte Herausforderung sieht, da ein komplett anderes Spiel zu erwarten ist. So darf man gespannt sein, was sich am Sonntag ab 14 Uhr in Sichtweite des Speyrer Doms abspielen wird.

Die erste gute Nachricht der Woche lieferte Lena Heinrichs, die nach längerer Verletzungspause wieder beschwerdefrei trainieren konnte. In Anbetracht der langen Ausfallliste ist dies für Dünker, auch in Aussicht auf die weiteren Spiele der näheren Zukunft eine Erleichterung. Auch Carolin Dillenburg kann wieder voll trainieren, was die personellen Alternativen weiter ausbaut. Der FC Speyer steckt hingegen mitten im Abstiegskampf und musste am Sonntag ein empfindliche 1:3 Heimniederlage gegen den 1. FFC Montabaur einstecken, der sich dadurch wiederum etwas Luft verschafft hat. Jacqui Dünker glaubt jedenfalls an eine Trotzreaktion des FC Speyer: „Die werden natürlich alles reinwerfen was geht. Wir wollen uns stabilisieren und das Mainz Spiel bestätigen.“  In der Rückrundentabelle hat ihr Team bislang einen vierten Platz inne, was noch besser aussähe, wäre das abgebrochene Spiel gegen Worms in die Wertung gekommen. Mittlerweile steht mit dem  10. Mai um 19.30 Uhr auch der Nachholtermin fest. Die Tabellenstände geben allerdings auch nur bedingt die Wahrheit weiter, denn ging es gegen Topteams der Liga, also Andernach und Mainz, dann wurde interessanterweise immer eine Superleistung abgerufen. Das heißt jetzt nicht, dass gegen die Kellerkinder der Tabelle schlecht gespielt wurde, aber man tat sich schwerer als gewollt. Wirft man jetzt noch einen Blick auf das Spiel der Vorsaison, dann steht da ein 1:0 Erfolg für die Kurstädterinnen, den Celina Mäder bereits nach drei Minuten sicherstellte. Danach folgten aber noch fast 90 Minuten harte Arbeit, die den Sieg dann zementierte. Zusammengefasst gilt also die Devise, genauso kompakt und aktiv aufzutreten wie in Mainz. Der Unterschied zu diesem Spiel liegt in erster Linie bei der Favoritenrolle, die dieses Mal an den SC 13 geht. Ein Dreier wäre auch gut für das Selbstvertrauen, denn in den darauffolgenden Wochen kommt es zu Hause zu den Duellen mit zwei letztjährigen Zweitligisten. Erst in der Meisterschaft gegen den 1. FFC Niederkirchen und dann am Ostersamstag das Pokalhalbfinale gegen die SG 99 Andernach. Aber gegen die Top Teams der Liga……