September 05 2019

Fortsetzung folgt ? – Wilde 13 empfängt den FC Iserlohn

Der Auftakt in der Juniorinnen Bundesliga West/Südwest hätte für den Nachwuchs des SC 13 Bad Neuenahr kaum besser laufen können. Wohlgemerkt kaum, denn der erste Satz von Trainerin Denise Blumenroth nach dem 5:4 gegen den 1. FC Köln lautete: „Zu viele Gegentore.“ Jetzt also kommt am Samstag um 14.30 Uhr der FC Iserlohn ins Apollinarisstadion. Jener FC Iserlohn, der vor knapp 18 Monaten den Abstieg der damaligen wilden 13 besiegelte und mit einem 4:0 selbst den eigenen Klassenerhalt sicherte. Hinzu kommt das 2:0 vom ersten Spieltag dieser Saison gegen den FC Speyer. Der seinerseits wiederum fast den kompletten Kader der Südwestauswahl stellt. Warnung genug also für die jungen Kurstädterinnen, die ihrerseits mit einem weiteren Heimsieg ein sehr gesundes Fundament für das Unternehmen Juniorinnen Bundesliga legen könnten.

Ob es nun ein weiteres Offensivspektakel geben wird, ist eher zu bezweifeln, da Iserlohn einen ganz anderen Spielstil pflegt wie noch der 1. FC Köln. „Köln ist eine Mannschaft die selber agieren will und damit wesentlich höher steht, was uns zu Gute kam“, ahnt Blumenroth die Schwere der Aufgabe. Dabei sah es so aus, dass das 2:0 der Sauerländerinnen gegen Speyer eine souveräne Angelegenheit war. Vor allem das zu Null lässt vermuten, dass Iserlohn über eine stabile Defensive verfügt. „Es wird ein komplett anderes Spiel werden, wobei wir einerseits schauen müssen wie wir Angriffe Iserlohns verhindern, andererseits aber auch versuchen müssen mit frischen Ideen deren Defensive vor Probleme zu stellen“, meint Denise Blumenroth. Es stehen in diesem Spiel auch drei Doppeltorschützinnen des ersten Spieltags auf dem Platz. Neben Chiara Bücher und Nathalie Poppe vom SC 13, traf auch Sarah Marie Brodrecht doppelt für ihre Farben. Doch alles auf diese Spielerinnen zu reduzieren würde beiden Teams nicht gerecht. Der Sturmwirbel der wilden 13 fing am letzten Samstag bereits im Spielaufbau an. Ohne diese Vorbereitung wären auch die beiden Torjägerinnen kaum zur Geltung gekommen. Und noch ein Umstand verhalf der wilden 13 zu der Überraschung gegen Köln – das eigene Publikum, das die Mannschaft unermüdlich nach vorne getrieben hat. Auch am Samstag wird dies so sein, wobei die Gäste immer selber mit einem großen Tross anreisen und dabei ebenso leidenschaftlich und lautstark auftreten. Fußballstimmung pur also. Nach dem ersten Spiel steht auch eines fest. Angekommen ist die wilde 13 in der Liga, jetzt gilt es sich zu etablieren und dabei das eigene Stadion zur Festung zu machen. „Die Mädels werden wieder alles raushauen und dann werden wir sehen, was letztlich dabei herumkommt“, so der Schlusssatz von Denise Blumenroth, die auf 22 von 26 Spielerinnen ihres Kaders zurückgreifen kann. Laura Weißenfels und Leonie Seidemann werden noch länger ausfallen, während Emily Otto wohl in 5- 6 Wochen wieder zur Verfügung steht. Da auch nur zwei Torhüterinnen auf die Spieltagsliste gesetzt werden können erklärt sich die Zahl 22 von selber. Aber egal wer denn nun in der Start Elf steht oder als Ergänzungsspielerin in den Startlöchern steht, brennen vor Ehrgeiz wird jede Einzelne.