Oktober 10 2019

Die M- Frage wird am Sonntag beantwortet – SC 13 gastiert im Westerwald

Wenn am Sonntag um 14.30 Uhr in Eschelbach das Regionalligaspiel zwischen dem 1. FFC Montabaur und dem SC 13 Bad Neuenahr angepfiffen wird, dann ist es völlig zweitrangig wer nun auflaufen wird sondern wie. Das Duell der beiden Rheinlandvertreter spielte sich in der Vergangenheit nämlich immer über den Kopf ab, was auch nun wieder eine Hauptrolle spielen wird. Da beide Teams auf eine Serie von vier sieglosen Spielen zurückblicken, beide allerdings zuletzt einen Punkt ergatterten, wird sich der Fokus noch mehr auf den Umstand legen, welche der beiden Mannschaften den Sieg mehr möchte.

Ein Ausrufezeichen setzte dabei der gastgebende 1. FFC, der am letzten Spieltag dem Klassenprimus Niederkirchen sehr überraschend einen Punkt abknöpfte. Sicherlich auch ein Verdienst des Trainerfuchses Kurt Schaaf, dessen immense Erfahrung immer wieder solche unerwarteten Resultate herbei führt. Andererseits hätte am selben Spieltag keiner mehr einen Pfifferling auf die Kurstadt Elf gegeben, ehe dann gegen den 1. FC Saarbrücken II in letzter Minute doch noch der erlösende Ausgleich gelang. Somit dürfte die M- Frage, nach der Mentalität der Teams bereits vorher geklärt sein, denn beide Formationen, egal wer aufläuft müssen auch erst einmal besiegt werden. Das weiß auch der andere Trainerfuchs Jörg Rohleder, der in den letzten beiden Wochen die Gelegenheit hatte seine Elf auf das Kommende einzustellen. Vor allem im Zweikampfverhalten wurde akribisch gearbeitet. Was nicht simulierbar war, ist der Untergrund in Eschelbach, der nach den tagelangen Regenfällen der letzten Zeit mit Sicherheit sehr kraftraubend sein wird. Damit hier keine Probleme entstehen hatte Athletiktrainer Maurice Mülder noch einmal an der Intensität seines Programms geschraubt, womit das Team des SC 13 optimal vorbereitet in das Derby ziehen dürfte. Die Kraft ist allerdings eine Sache, der Kopf eine andere. „Wir wollen natürlich etwas aus Montabaur mitnehmen, wissen aber auch um die Schwere der Aufgabe“, meinte Rohleder nach dem gestrigen Training. Die Spielpause am letzten Wochenende könnte seinen Schützlingen entgegen gekommen sein. Ein fußballfreies Wochenende soll schon bei vielen Mannschaften die Köpfe frei bekommen haben. Womit wir wieder bei der M- Frage wären. Alle noch so ausgeklügelten Spielsysteme und taktischen Kniffe werden verpuffen, wenn der Kopf nicht mitspielt. „Aber da vertraue ich auf die Mädels, denn die geben ihr Letztes für den Verein“, ist sich Rohleder sicher.