November 24 2019

1:6 – Schmerzhafte Niederlage in Issel

„Wir werden mit Hinblick auf das sehr wichtige Spiel am kommenden Sonntag gegen Fidei keine Energie und Zeit damit verbringen, uns gegenseitig Vorwürfe zu machen, oder alles in Frage zu stellen. Aufstehen, schütteln, kurz die Wunden lecken und dann volle Konzentration auf die schwere Aufgabe am kommenden Wochenende“, so die SC 13-Trainerin Anne-Kathrin Kremer nach der 1:6-Pleite am Sonntag bei TuS Issel.

Dass alleine Optimismus keine Garantie für Erfolge ist, mussten die Kurstadtkickerinnen am Sonntag  beim Auswärtsspiel an der Mosel schmerzhaft feststellen. Dabei machte die Mannschaft ihre Sache besser, als es das Ergebnis erahnen lässt. „Als ebenbürtig“ sah Kremer ihre Elf bis weit in die zweite Halbzeit hinein. Schlag auf Schlag ging es nach Ablauf der 27. Minute auf dem Kunstrasenplatz in Issel zu. Inmitten der beiden Führungstreffer zum 1:0 (28.) und 2:1 (31.) gelang der U17-Spielerin Laura Weißenfels der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleichstreffer zum 1:1 (30.). Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause und niemand im Lager der Kurstädterinnen hätte es für möglich gehalten, die Partie mit einer richtig deftigen Niederlage beenden zu müssen.

Die Mannschaft von „Anka“ Kremer und „Basti“ Decker war in der zweiten Halbzeit mehrmals sehr nahe am Ausgleich dran. Nach 76 Minuten verhinderte bei einem Fernschuss von Franziska Simon nur die Latte die Gleichstellung des Ergebnisses. Besser, weil effektiver, machte es Issel, denen erneut innerhalb von wenigen Minuten zwei Treffer gelangen. Die Tore zum 3:1 (67.) und 4:1 (70) erwiesen sich als die Liquidatoren einer Partie, welche auch einen ganz anderen Verlauf hätte nehmen können. Ohne Zweifel ein verdienter Sieg für Issel, der aber zu hoch geraten ist. Die Gegentreffer Nummer fünf und sechs fielen in den Schlussminuten gegen eine aufgerückte SC 13-Mannschaft, die trotz des Rückstandes nichts unversucht ließ. „Uns fehlt vor dem eigenen und gegnerischen Tor die letzte Konsequenz“,  analysierte Kremer als das Hauptproblem. Erfreut hingegen war die Übungsleiterin von dem beherzten und guten Auftritt einer noch zu Beginn der Spielzeit bei der zweiten Mannschaft aktiven Elena Deuster, die auf der Position der rechten Verteidigerin „eine überzeugende Partie“ spielte.

Von einem Endspiel gegen Fidei möchte beim SC 13 niemand etwas wissen. Dennoch ist man sich im Klaren darüber, dass im letzten Spiel vor der Winterpause nur ein Sieg zählt.

SC 13 Bad Neuenahr:
Marie Wenzl, Amelie Schulte, Rebecca Schumann, (Nathalie Brück), Stefanie Lotzien, Sarah Goffin, Natalie Poppe, (Katharina Pohs), Laura Weißenfels, Denise Blumenroth, Franziska Simon, Laura Barber, (Lisa Weise), Elena Deuster