Mai 01 2020

Was macht eigentlich…

Lena Roth (geb. Fehrenbach)

In vielen Vereinen werden erfolgreiche Zeiten oftmals mit prägenden Akteuren verbunden, wie zum Beispiel Thomas Häßler und Toni Schumacher beim 1. FC Köln, Horst Hrubesch und Felix Magath beim HSV oder Ernst Kuzora beim FC Schalke 04. Beim SC 13 ist der Name Lena Fehrenbach eng verbunden mit dem Regionalliga-Vizemeistertitel 2016/2017. Die  Mittelfeldspielerin, die zuvor schon u.a. in der ersten und zweiten Bundesliga beim FFC Brauweiler, Bayer 04 Leverkusen und dem 1.FC Köln mit ihrem starken linken Fuß unterwegs war und von 2015 bis zum Saisonabschluss in 2017 das Trikot des SC 13 überzog, wusste als Führungsspielerin im Team von Jörg Rohleder zu glänzen.
Nach einer wie ihr sehnt man sich rund ums Apollinarisstadion. Doch die 30-jährige, welche als passionierte Skifahrerin auf der weißen Piste ebenso eine gute Figur abgibt wie einst auf dem Fußballplatz, hat als Aktive einen Schlussstrich gezogen. Nach der Hochzeit 2018 durfte sich die sympathische Hochschulabsolventin 2020 über ihren ersten Nachwuchs freuen. Wir haben uns mal mit ihr unterhalten.

Hallo Lena, hoffentlich geht es dir und deinen Lieben gut. Wie erlebst du die aktuelle Corona-Krise?

Lena Roth:
Uns geht es sehr gut – danke. Wir genießen die Kennenlernzeit in vollen Zügen. Natürlich ist es eine seltsame Situation, aber für uns als Familie hat es auch seine Vorteile, da mein Mann von der Kleinen so sehr viel mitbekommt.

 

Was machst du so? Ohne Training und Wettkampf müsstest du doch jetzt Zeit ohne Ende haben?

Lena Roth:
Nach Beendigung meiner aktiven Zeit habe ich das Golf spielen für mich entdeckt. Dafür ging natürlich viel Zeit drauf. Nach der Geburt unsere Tochter im Februar gehört ihr meine ungeteilte Aufmerksamkeit.

 

Durch die Hochzeit und der Geburt deines Kindes hat sich dein Leben nach Beendigung deiner aktiven Zeit stark verändert. Hast du noch Beziehungen zu Weggefährten aus der Zeit, als sich noch sehr vieles um den Fußball drehte?

Lena Roth:
Natürlich, nach so vielen Jahren wäre das auch wirklich schlimm wenn nicht. Meine beste Freundin, Steffi Lotzien,  spielt sogar noch bei euch.

 

Zwei Jahre SC 13 – eine schöne Zeit?

Lena Roth:
Ja eine sehr schöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Das Umfeld und das Stadion sind mit nichts zu vergleichen. Vor allem der Zusammenhalt mit der Mannschaft und dem Trainerteam Rothe und Rohleder waren super.

 

Inwieweit verfolgst du noch das Geschehen bei deinem letzten Klub?

Lena Roth:
Wöchentlich, wenn nicht fast täglich, werde ich durch meine beste Freundin und auch Trauzeugin Steffi (Effis) auf dem Laufenden gehalten.

 

Könnte es künftig für dich, in welcher Funktion auch immer, eine Rückkehr zum Fußball geben?

Lena Roth:
Es war eine wunderschöne Zeit, doch für mich hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen.

Vielen Dank für das Interview.