März 06 2014

Mit Rückenwind zum VfL Bochum – U 17 mit schwerem Auswärtsspiel

Ob der 2:1 Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken nun alle Knoten hat platzen lassen wird sich in den nächsten Wochen herausstellen, aber mit viel Erleichterung werden die Bundesliga Juniorinnen des SC 13 Bad Neuenahr die Reise zum VfL Bochum in jedem Falle antreten. Und das ist auch der größte Unterschied zum Hinspiel, als die Truppe von Isabelle Stümper und Sijamak Sauer eine deftige 0:3 Niederlage erlitt. Seinerzeit war die Verunsicherung der jungen Kurstädterinnen bis unter das Tribünendach zu spüren. „Desaströs“, so der O-Ton von Sijamak Sauer nach dem Spiel.

Wenn nun am Samstag um 14.30 Uhr das Rückspiel an der Hiltroper Str. 240, 44807 Bochum (für die Navigationssysteme der geneigten Fans) angepfiffen wird, steht die „wilde 13“ einem Team gegenüber, welches durch eine taktisch sehr gute Organisation besticht. Dies bekam auch der Tabellenzweite 1. FC Köln am vergangenen Samstag zu spüren, als der VfL mit 2:1 in der Domstadt siegte. Demnach also eine gefühlsmäßige Patt- Situation, geben Siege in der Fremde mindestens genauso viel Schwung für eine Mannschaft. VfL Trainer Andreas Schmidt nutzte dann auch die örtliche Nähe von Köln zu Bad Neuenahr, um sich die erste Halbzeit des Südwestderbys anzuschauen. Nicht gesehen hat er dabei die wiedergenesenen Tabea Müller, Jana Stern und Tamar Schmidtmeier. Diese Drei werden dem SC 13 Trainerteam als zusätzliche Optionen zur Verfügung stehen. Auch Lena Wiersch und Debora Vinci aus dem Kader der Zweitligamannschaft könnten eventuell die Reise ins Ruhrgebiet antreten. Eine Situation die der U 17 schon eher ein Luxusproblem bereitet, denn nun haben Stümper und Sauer die Qual der Wahl. Im Training unter der Woche wurde auch an den zwei, drei Unzulänglichkeiten aus dem Saarbrücken Spiel gefeilt.  So sehen die beiden Coaches die Partie in Bochum auch realistisch: „Der Sieg letzte Woche war sehr wichtig, aber wir haben noch nichts erreicht. Letztendlich wollen wir auch eine Antwort auf das Hinspiel geben, da wollen wir alle was gutmachen.“ Schlecht wäre eine Wiedergutmachung nicht, denn mit Gütersloh, Mönchengladbach und Essen warten drei schwere Aufgaben in naher Zukunft.