Mai 11 2014

1:3 gegen den TSV Crailsheim besiegelt den Gang in die Regionalliga

Der 11. Mai 2014 wird in den Geschichtsbüchern des SC 13 Bad Neuenahr wohl einen besonderen Platz einnehmen. Die 1:3 (1:1) Heimniederlage gegen den TSV Crailsheim hat endgültige Klarheit gebracht, in welcher Liga der Kurstadtclub in der kommenden Saison spielen wird. Jasmin Klotz besiegelte mit ihren drei Toren für den TSV, den Gang in die Regionalliga Südwest, in der der SC 13 dann antreten wird. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Fatbardha Sekiraca sorgte noch einmal für Hoffnung unter den 72 Zuschauern im Apollinarisstadion, war aber letztendlich nicht genug um die Gäste allzu sehr in Verlegenheit zu bringen.

Vor Beginn der munteren Partie hatte sich zu allem Überfluss noch Enija Anna Vaivode beim Aufwärmen verletzt, so dass Kathrin Günther den Platz zwischen den SC 13 Pfosten einnehmen musste. Günther machte aber ein sehr gutes Spiel und vertrieb somit auch die meisten Sorgenfalten auf der Stirn von Thomas Remark. Nach einigen Halbchancen hüben wie drüben, trat dann zum ersten Mal der heutige „Klotz am Bein“ des SC 13 in Erscheinung. Jasmin Klotz drosch das Leder nach einem Stellungsfehler der kurstädtischen Hintermannschaft über Kathrin Günther in die Maschen. 28 Minuten waren dort gespielt und alles schien seinen gewohnten Verlauf zu nehmen. Doch vor allem Fatbardha Sekiraca hatte etwas dagegen. Noch vor wenigen Tagen hatte sie ihren Verbleib in Bad Neuenahr zugesagt und spielte dementsprechend befreit auf. Scheiterte sie in der 38. Minute noch knapp mit einem Drehschuss, machte sie es fünf Zeigerumdrehungen später besser und überwand TSV Torhüterin Jessica König zum vielumjubelten 1:1 Ausgleich. Psychologisch günstiger Zeitpunkt wird in solchen Fällen im Allgemeinen geschrieben. Die Kurstädterinnen kamen mit viel Elan aus der Pause und bekamen nun auch wesentlich mehr Spielanteile. Doch wiederum Jasmin Klotz zerstörte die Hoffnungen des SC 13 mit ihrem Treffer zum 2:1 für ihre Farben. Es war fast eine Kopie des ersten Tores. Die Remark Elf kämpfte zwar wie immer unverdrossen weiter, musste aber dann in der 76. Minute den endgültigen Knock out hinnehmen. Ein völlig unnötiger Ballverlust ließ Lisa Wich alleine auf Kathrin Günther zusteuern. Diese rettete zunächst bravourös, fand aber nur Unterstützung in der weit zurückeilenden Mara Walther, die den Nachschuss von Klotz aber auch nicht mehr verhindern konnte. Der Rest der Partie plätscherte dann vor sich hin. Erneut war Svenja Streller eine der besten Kräfte im SC 13 Team, aus dem auch noch Günther, Sekiraca und Mara Walther gefallen konnten. Thomas Remark ging dann auch nicht zu sehr mit seinen Schützlingen ins Gericht: „Die Mädels haben nie aufgegeben. Das ist aller Ehren Wert. Doch wenn man immer wieder diese leichten Fehler macht, kann man kein Spiel gewinnen, obwohl das unser höchstes Ziel heute war. Diese Fehler machen unsere Gegner nicht. Schade, aber wir haben uns geschworen noch ein Spiel in dieser Saison zu gewinnen. Als Trainer ist es ja auch nicht lustig, jedes Mal Niederlagen erklären zu müssen.“

SC 13: Kathrin Günther; Franziska Wendel, Magdalena Schumacher, Mara Walther, Caroline Asteroth, Fatbardha Sekiraca, Stefanie Blazejezak (65. Yuko Aizawa), Svenja Streller , Sarah Krumscheid, Johanna Kuhn (79. Lena Wiersch), Debora Vinci (79. Svenja Zsolt)

Tore: 0:1, 1:2 und 1:3 Jasmin Klotz (28., 55. und 76.), 1:1 Fatbardha Sekiraca (43.)

SR: Nadine Matthes (Bochum) mit ihren Assistentinnen Jasmina von Gratowski und Laura Messingfeld

ZS: 72