September 18 2014

Ein Top Spiel auf das man an der Ahr lange gewartet hat

Schon am Samstag um 14.00 Uhr wird im Apollinarisstadion die Partie zwischen dem SC 13 Bad Neuenahr und dem 1. FC Saarbrücken II angepfiffen. Zwei Fakten lassen die Gesichter an der Ahr zum strahlen bringen. Zum einen ist es die erste Begegnung in der laufenden Spielzeit, welche die junge Truppe von Thomas Remark und Markus Rothe auf dem satten Grün des Kurstadtareals ausrichten kann, zum anderen ist es de facto das Spitzenspiel des Spieltags. Denn der momentane Zweite empfängt den Klassenprimus, was aber auch dem noch auszutragenden Spiel des TSV Schott Mainz in Wörrstadt geschuldet ist. Wie auch immer, mindestens ein verlustpunktfreies Konto wird am Samstag gelöscht.

In der Vorsaison konnte die Zweitvertretung der Kurstädterinnen die Gäste aus dem Saarland noch mit 1:0 besiegen. „Das war wohl unser bestes Saisonspiel seinerzeit“, erinnert sich Markus Rothe noch gerne an diese Partie. Doch sowohl beim SC 13, als auch beim FCS hat sich seitdem einiges verändert. Der Kurstadtclub verfügt momentan nur über ein Team und die Saarländerinnen haben sich auf und um den Platz herum sehr verstärkt. Als Trainer fungiert nun Kai Klankert, der in den bisherigen Vergleichen mit dem SC 13 unter seiner Verantwortung immer als  tadelloser Sportsmann und „Trainerfuchs“ aufgetreten ist. Sein naturgegebener Respekt vor der Arbeit an der Ahr sucht ligaweit Nachahmer. Aber auch auf dem Platz ist eine Menge Bewegung entstanden. Alleine das Torduo mit Jannika Kowatzki und Chiara Klein teilt sich sieben, der bisher 13 erzielten Treffer der Saarländerinnen. Somit dürften die Stärken der Gäste klar sein. Das SC 13 Trainerduo setzt die ständige Weiterentwicklung seiner Schützlinge dagegen. Von Woche zu Woche macht die junge Elf immense Fortschritte und geht nach drei Siegen naturgemäß mit ganz breiter Brust ins Geschehen. Vor allem die Art und Weise wie dominant das Spiel beim TuS Issel gewonnen wurde, lässt viel Optimismus aufkommen. Und auch die Heimelf verfügt inzwischen über ein Duo, welches sich in aller Regelmäßigkeit die Torausbeute teilt. Fatbardha Sekiraca und Debora Vinci haben fünf, der sechs Tore in der Meisterschaft auf ihr Konto gutschreiben lassen. Gepaart mit einer absolut kompakten Rückwärtsarbeit könnte also am Samstag der Sprung auf den Platz an der Sonne gelingen. Sollte auf der Tribüne auch nur ansatzweise eine derart positive Stimmung, wie beim Sieg der U 17 vergangenen Sonntag entstehen, ist alles möglich. Für die nötige Würze haben Spiele zwischen beiden Vereinen bisher ja immer gesorgt.