September 05 2014

Mit mehr Konzentration zum guten Start – SC 13 in Wörrstadt

Wenn am Sonntag um 14.00 Uhr die Partie der Regionalliga Südwest zwischen dem TuS Wörrstadt und dem SC 13 Bad Neuenahr angepfiffen wird, dann ist es zwar ein Duell der Altmeister, wobei aber die Betonung auf „Alt“ liegt. Fast vier Jahrzehnte ist die beste Zeit beider Clubs bereits her und nun trifft man sich in der Regionalliga wieder. Aber auch hier gilt der SC 13 nach den ersten Resultaten als leichter Favorit. Daran lässt Trainer Thomas Remark auch keinen Zweifel: „ Wir wollen das Spiel gewinnen“, lautet der Wunsch des Trainers, denn trotz der teilweise haarsträubenden Chancenverwertung im Auftaktspiel gegen Göcklingen hatte ihm das Gefühl des Sieges zu süß geschmeckt.

Die Rhein- Hessinnen haben indes vor der Saison nur ein Ziel ausgegeben, welches sich auf zahlreiche Abgänge und so gut wie keine Verstärkungen gründet. „Klassenerhalt“ ist die Devise des neuen Trainer Markus Menk. Ähnliches spielte sich auch beim SC 13 ab, mit dem Unterschied, dass die Fans bislang eine Mannschaft im wahrsten Sinne des Wortes gesehen haben. Die junge Truppe präsentiert sich bisher als Einheit, was im Sport bekanntlich Berge versetzen kann. Remark wäre allerdings nicht ein erfahrener Fußballfachmann, hätte er nicht noch viele Steigerungsmöglichkeiten entdeckt. Die Effektivität vor dem gegnerischen Tor war unter der Woche zentraler Ansatzpunkt der Trainingsarbeit. Außerdem behagte ihm die Phase nach dem Göcklinger Anschlusstreffer nicht und schlussfolgerte daraus: „Wir wollen uns nicht nach dem Gegner richten, sondern auf uns konzentrieren.“ Zu sehr verlor seine Elf kurzfristig den Faden, was aber auch etwas Positives nach sich zog. Am eigenen Schopf zog sich die Kurstadttruppe wieder aus dem Sumpf und hätte bei besserer Chancenverwertung dennoch einen Kantersieg einfahren können. Womit man dann wieder bei Arbeitspunkt Eins wäre. Gelingt es also effektiver zu Werke zu gehen, dann stünde einem „Sechs Punkte Start nichts im Weg. Davor haben die Regeln allerdings 90 Minuten harte Arbeit auf dem schwierig zu bespielenden Rasen in Lonsheim gestellt.