Oktober 30 2014

Der nächste Schritt gegen einen gefährlichen Gegner

Das Heimspiel gegen den MSV Duisburg am Samstag um 15.00 Uhr ist für die Bundesliga Juniorinnen des SC 13 Bad Neuenahr die Gelegenheit den nächsten Schritt in der Entwicklung zu tätigen, aber auch ein gefährlicher Stolperstein. Die Jungzebras von Trainer Rainer Vervölgyi haben erst im Sommer den Wiederaufstieg in die Belle Etage des Juniorinnen Fußballs geschafft und arbeiten mit aller Macht an ihrem Saisonziel, dem Klassenerhalt. Der erste Saisonsieg vor Wochenfrist gegen den TuS Issel war natürlich ein Motivationsschub, der aber vom SC 13 Trainerteam Bakir/Sauer so erwartet wurde. So kommt es also am Samstag zum Aufeinandertreffen zweier alter Bekannter, die unter den neuen Namen aber erstmalig in einem Pflichtspiel die Klingen kreuzen.

Die Kurstädterinnen kamen zuletzt in den Genuss von drei Wochen Ligapause, welche in vielfätiger Form genutzt wurde. Ein Testspiel bei den B- Junioren des TV Hoffnungsthal (0:5) diente der taktischen Weiterbildung, während der letztwöchige Besuch des Europa Parks in Rust eher dem Team- Building diente. Gästetrainer Rainer Vervölgyi konnte sich bereits von der Stärke seines kommenden Gegners überzeugen, als er Zaungast beim 1:0 Heimsieg des SC 13 gegen Borussia Mönchengladbach war. Und die bisher gezeigte Heimstärke will der Kurstadtclub auch gegen die Elf vom Niederrhein wieder in die Waagschale werfen. Überhaupt steht die Mannschaft mit 10 Punkten aus 5 Spielen glänzend da, was SC 13 Jugendkoordinator Sijamak Sauer auch klarstellt: "Den MSV Duisburg dürfen wir nicht anhand des Tabellenplatzes bewerten. Gegen Bochum haben die Zebras knapp verloren, gegen Borussia Mönchengladbach sprach selbst Daniel Giebel von einem glücklichen Sieg seiner Mannschaft. Kurzum könnte der MSV auch schon neun Punkte haben und würde dann direkt hinter uns stehen, da ist zuletzt deutlich ein Aufwärtstrend zu spüren. Verstecken müssen und werden wir uns, angesichts unserer Stärken, natürlich auch nicht. Letztendlich erwarte ich ein kampfbetontes knappes Spiel". Sauer selbst fehlt erstmalig seit 41 Ligaspielen an der Linie. Sein Kollege Deniz Bakir wird aber wie immer die richtigen Mittel finden, um den erfolgreichen Weg seiner Truppe fortzusetzen. Personell kann er jedenfalls aus dem Vollen schöpfen, da alle Spielerinnen während der Pause fit waren. Das Ziel, sich auf längere Zeit in der bislang erreichten Tabellenregion zu etablieren ist jedenfalls greifbar nahe. Gut für das weitere Vorhaben des SC 13 Bad Neuenahr, der auf eine Zittersaison wie im Vorjahr gut verzichten kann. Die Vorzeichen stehen jedenfalls unerwartet gut.