April 23 2015

Von Spiel zu Spiel denken – SC 13 empfängt den FSV Jägersburg

Das Heimspiel des Frauenfußball Regionalligisten SC 13 Bad Neuenahr gegen den FSV Jägersburg soll wieder ein Fortschritt werden. Dies und nichts anderes ist am Sonntag um 14 Uhr im Apollinaristadion das Ziel des Trainerteams Thomas Remark und Markus Rothe. Aber Vorsicht, auch wenn die Gäste aus dem Saarland in den letzten Wochen einige Turbulenzen hinter sich gebracht haben, kämpfen sie wie die Löwen um jeden Punkt. Denn nichts anderes als der Klassenerhalt steht auf der Agenda des Teams aus dem Homburger Stadtteil. So trennte man sich vor wenigen Wochen vom bisherigen Trainer Björn Dill und wollte somit ein Zeichen setzen.

Beim Kurstadtclub herrscht hingegen trotz der jüngsten Misserfolge weiterhin Hoffnung vor. Nicht zuletzt der Auftritt beim TSV Schott Mainz zeugte von viel Potential im Team, was selbst vom Gegner lobend bestätigt wurde. Genau wie die Spiele gegen Andernach und Issel, bei denen der SC 13 fußballerisch auf Augenhöhe war. Die lange Verletztenliste ist für Markus Rothe zwar ärgerlich, aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. „Wir haben immer noch genügend Qualität auf dem Platz. Ein Tor zum richtigen Zeitpunkt kann uns vielleicht schon schnell in eine wesentlich lockerere Richtung führen, wobei die Mädels das Ganze schon mit der nötigen Gelassenheit, aber auch Ernsthaftigkeit angehen.“ Letztlich geht es für die Trainer auch eher darum, in jedem Spiel eine Weitentwicklung zu sehen. Die Planungen für die nächste Saison laufen auf Hochtouren und geben großen Anlass zum Optimismus. Doch erst einmal heißt es die aktuelle Saison ordentlich über die Bühne zu bringen und das ist nicht immer von Resultaten abhängig. Doch eines wünscht sich das Trainerteam schon – Tore der eigenen Mannschaft. Bekanntlich sind diese das Salz in der Suppe und fehlten in den vergangenen drei Spielen gänzlich. Spielfreude und Einstellung zum Fußballsport waren nie das Problem, weiß auch Rothe: „Wir arbeiten Woche für Woche uns drehen an allen möglichen Stellschrauben. Die Arbeit macht immer noch Spaß und das ist der Einstellung der Spielerinnen zu verdanken.“ Es darf also gespannt auf den Sonntag geblickt werden, denn auch die treuen Fans, die in eindrucksvoller Manier hinter dem SC 13 stehen, würden sich über das Bejubeln von Toren ihrer Lieblinge nicht beschweren. Aber solange diese Fans das Gefühl haben, ein SC 13 Team zu sehen, welches alles gibt, sind sie zufrieden nach Hause gefahren. Also immer. Auch beim Hinspiel, das der SC 13 mit 2:0 für sich entscheiden konnten und dabei sehr überlegen agierte.