September 24 2015

Das Derby gegen den 1. FC Köln wartet

Nach dem überraschenden 1: Köln wart0 bei Bayer 04 Leverkusen empfangen die Bundesliga Juniorinnen des SC 13 Bad Neuenahr nun die U 17 des 1. FC Köln zum fälligen Derby. Unisono hat man beim Kurstadt Club vor der Saison die Domstädterinnen zum erweiterten Favoritenkreis der Liga gezählt. Auch der derzeitige Tabellenstand hat an dieser Ansicht nichts geändert. Zwar rangiert die wilde 13 nach zwei Spieltagen vor den Kölnerinnen, doch davon lässt man sich an der Ahr nicht blenden. Ein Remis gegen den 1. FC Saarbrücken und eine 0:3 Niederlage bei der SGS Essen stehen für das Team von Trainer Nico Reese zu Buche. Von der Stärke der SGS konnte man sich im Apollinarisstadion am ersten Spieltag selber überzeugen.

Immer wieder bekommt das Gastspiel der wilden 13 in Leverkusen das Attribut „intensiv“ verliehen. Dies dürfte auch für alle anderen 16 folgenden Spiele gelten. Schon vor der aktuellen Spielzeit war den Verantwortlichen an der Ahr klar, dass es eine sehr spannende und aufreibende Saison werden wird. Die Tatsache, dass der „Effzeh“ noch kein einziges, der bisherigen sechs Ligaspiele gegen die Kurstädterinnen gewinnen konnte, birgt auch eine Gefahr. Je länger eine Serie andauert, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sie reißt. Hier genau setzt das Trainerteam Aleks Vukicevic/Nina Dielmann an. Es gilt die tolle Stimmung in der Mannschaft zu transportieren. Der eigenen Rechnung nach wäre man über zwei Punkte nach den ersten vier Partien froh gewesen. Jetzt stehen drei Zähler nach zwei Spielen auf der Habenseite. Man ist also voll im Soll. Die Mischung zwischen erfahrenen Bundesliga Kickerinnen und den hochtalentierten Mädels aus der eigenen U 15 stimmt zur Zeit. Beide Spiele zeigten, dass die Kurstadttruppe durchaus in der Liga mithalten kann. Davon machte sich ach Nico Reese ein Bild, als er Augenzeuge des Leverkusen Spiels war. Sein Pendant Vukicevic ist derzeit absolut angetan vom Zusammenhalt des Kurstadt Gebildes. „Das habe ich noch nie erlebt, wie sehr hier alle zusammenhalten“, staunt der Trainer. Durch eine derartige Gemeinschaft können natürlich Kräfte freigesetzt werden, von denen niemand geahnt hätte. Schön wäre es, wenn am Samstag um 14 Uhr davon auch wieder auf dem satten Grün etwas zu spüren wäre. Doch wie sagte schon Otto Rehagel immer wieder: „Die Wahrheit liegt auf dem Platz.“