September 10 2015

Die wilde 13 will losgelassen werden

Sechs Wochen schwierige Vorbereitung liegen hinter den Bundesliga Juniorinnen des SC 13 Bad Neuenahr. Nun soll es am Samstag endlich losgehen. Um 14 Uhr geben die Alterskolleginnen der sGS Essen ihre diesjährige Visitenkarte im Apollinarisstadion ab. Ein schwerer Auftaktgegner also, für das neue Trainerteam Aleksandar Vukicevic und Nina Dielmann.

Vukicevic, der noch im Vorjahr mit der U 17 von Bayer 04 Leverkusen in die Saison startete, kennt natürlich die Liga genauestens und ahnt schon was auf seine wilde 13 zukommt. „Die SGS ist Meister und Vizemeister der vergangenen zwei  Jahre. Ein richtig schwerer Brocken also, der sehr spielstark ist.“ In der Tat dominierte das Team von Trainer Petja Kaßlack gemeinsam mit dem FSV Gütersloh 2009 in der Vergangenheit das Geschehen. Doch verstecken musste sich der SC 13 gerade im Vorjahr nicht. Zwei Unentschieden standen zum Schluss gegen die Ruhrgebietlerinnen zu Buche. Es hat sich allerdings personell einiges geändert beim SC 13. Quasi der komplette Defensivverbund spielt nun nicht mehr in der Jugendabteilung. „Es wird einige Zeit dauern, bis wir hier wieder eine gewisse Sicherheit bekommen. Die Vorbereitung war alles andere als optimal, was auch den wirklich sehr späten Ferienzeiten geschuldet ist“, gibt sich Vukicevic  eher bescheiden. Doch andererseits fühlt er sich an der Ahr sehr wohl: „Es herrscht eine angenehme Atmosphäre mit einem sehr engagierten Umfeld. Gerade das macht richtig Spaß“, freut er sich über die Bedingungen seiner neuen Wirkungsstätte. Leider haben er und Nina Dielmann nicht alle Spielerinnen an Bord. Sara Ignaschewski, Laura Wermann und Nathalie Brück stehen den beiden verletzungsbedingt auf keinen Fall zur Verfügung. Bei Anna Lena Stein steht noch ein Fragezeichen hinter einem Einsatz. Wenigstens Johanna Niggemann ist wieder fit, deren Fehlen gerade am Vorsamstag gegen den FSV Hessen Wetzlar schmerzlich auffiel. Eines wird sich aber auch am Samstag nicht ändern – das sehr freundschaftliche Miteinander beider Vereine und Teams. Die SGS war zum einen Teilnehmer am Kurstadt Cup und auch an der Aktion „Fußballerinnen gegen Ausgrenzung“ beteiligt. Seiner Zeit wurde für die Organisation Pro Asyl gesammelt. Leider ist dieses Thema aktueller denn je.