März 03 2016

Ein Wochenende mit vielen Fragezeichen

Für die beiden Top Teams des SC 13 Bad Neuenahr geht es am Wochenende um die Beantwortung einiger Fragen. Während das Regionalligateam am Sonntag in die verbliebene Rückrunde startet und dabei den 1. FC Saarbrücken empfängt, müssen die Bundesliga Juniorinnen am Samstag die Reise zum 1. FC Köln antreten. Für beide Mannschaften gilt eine Devise – möglichst zu punkten , was vor allem für die wilde 13 eigentlich schon Pflicht ist.

Unter der Woche wurde der Regionalligaauftakt am Sonntag um 14 Uhr auf den neuen Kunstrasen Mitte verlegt. Der Rasenplatz im Apollinarisstadion erinnert zur Zeit eher an einen Acker, was auf die ungünstigen Wetterverhältnisse zurückzuführen ist. Die Rasenpflege konnte nicht in der gewohnten Form ausgeführt werden, da es entweder zu kalt oder zu nass war. Ein erforderliches Walzen des Feldes war daher unmöglich, soll aber baldmöglichst nachgeholt werden. Die Kurstadt Elf wird jedenfalls mit dem Schwung des souveränen Pokalerfolgs bei TuS Fischbacherhütte an die Aufgabe heran gehen. Die letzten vier Vergleiche gegen die Saarländerinnen gingen samt und sonders verloren, was noch einmal ein Ansporn für das Team von Jörg Rohleder und Markus Rothe sein dürfte. Die beiden Trainer schauen auch weniger auf das Resultat, sondern wollen ihr Team genauso konzentriert sehen, wie in den letzten Spielen der Vorbereitung: „Wir achten eher auf die Weiterentwicklung der Mannschaft, da werden bei entsprechender Leistung auch die entsprechenden Ergebnisse kommen“, erklärt Jörg Rohleder. Natürlich würde man gerne das 0:4 aus dem Hinspiel revidieren, doch beim Vergleich Dritter (SC 13) gegen Vierter (FCS II) ist nicht mit einem Einbahnstraßenfußball zu rechnen. „Wir haben die Mannschaft so gut wie möglich auf den Gegner eingestellt“, ergänzt Markus Rothe. Was auch immer am Sonntag herausspringt, eines ist sicher. Die Spielerinnen werden sich auf dem Platz zerreißen.

Das gilt auch für die Bundesliga Juniorinnen, die am vergangenen Samstag keinen guten Tag erwischt hatten. Nun soll beim Nachwuchs des 1. FC Köln eine Art Wende folgen. Statistisch gesehen könnte es klappen, denn bislang hat die wilde 13 noch kein Spiel gegen den „Effzeh“ verloren. Doch die Domstädterinnen sind momentan in guter Form, was sich auch im Punktgewinn gegen die SGS Essen bestätigte. Das Alles darf aber am Samstag ab 15 Uhr nicht in den Köpfen der Spielerinnen stecken, denn eines war bislang auch klar erkennbar. Einem schlechten Spiel folgte stets ein starker Auftritt. Von der Moral her kann man dem Kurstadt Nachwuchs eh nie etwas vorwerfen und sollte dabei bedenken, dass es sich um die jüngste Mannschaft der Liga handelt. Es wird also darauf ankommen, wie der SC 13 ins Spiel findet. „Wir werden keinen Zentimeter preisgeben und versuchen zu agieren“, meint Trainer Aleksandar Vukicevic. Entscheidend ist auch der Gesundheitsstand seiner Schützlinge, denn da gab es noch viele Fragezeichen. Lisa Venrath ist bekanntlich angeschlagen und Johanna Niggemann konnte in der letzten Woche nur eine Halbzeit lang agieren. Schuld daran war ein hartnäckiger grippaler Infekt. Da etliche Spielerinnen unter der Woche an einem Regionalturnier des FV Rheinland teilgenommen haben, wird für Vukicevic erst am Freitag klar sein, welche Elf er und seine Co – Trainerin Nina Dielmann aufbieten können.