März 05 2016

Mit Herzblut und Leidenschaft

Durch das torlose Unentschieden beim 1. FC Köln haben sich die Bundesliga Juniorinnen des SC 13 Bad Neuenahr wieder etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Dabei konnte die wilde 13 vor allem durch eine tadellose kämpferische Leistung überzeugen, die den Domstädterinnen mehr Schwierigkeiten bereitete, als zuvor erwartet. Die Domstädterinnen bleiben der Lieblingsgegner der Kurstädterinnen, denn in bislang acht Partien in dieser Liga blieb der SC 13 gegen diesen Kontrahenten ungeschlagen.

Es war schon vor dem Gastspiel in Köln klar, dass eine Niederlage für den SC 13 Nachwuchs keine Option sein würde, denn der Abstand zu den Abstiegsrängen betrug nur drei Punkte. So reagierte das Trainerteam Aleksandar Vukicevic und Nina Dielmann mit einer geänderten Grundaufstellung. Diese sollte die Kölnerinnen zunächst vor größere Probleme stellen. In den ersten 40 Minuten fiel dem Geißbocknachwuchs sehr wenig ein, um den Mannschaftsverbund der Gäste von der Ahr zu knacken. Im Gegenteil, denn immer wieder versuchten die Gäste durch schnell vorgetragene Angriffe in Front zu gehen, Lediglich der finale Pass fand nie die richtige Abnehmerin. Der zahlreich mitgereiste und lautstarke Anhang der wilden 13 schöpfte so zur Pause neuen Mut.

Doch die ersten 15 Minuten nach der Pause waren dann doch kritisch für die U 17 aus Bad Neuenahr. Aber Torhüterin Lisa Venrath und Kölner Unzulänglichkeiten ließen keine Kölner Treffer zu. Als dann die brandgefährliche Jessica Hansen, nach einem Zusammenprall mit Venrath, ausgewechselt werden musste, kam die Angriffsmaschinerie der Gastgeberinnen ins Stocken. Danach hatte sogar die Gäste Elf gute Einschussmöglichkeiten, ohne dabei aber erfolgreich zu sein. In der hektischen Schlussphase geriet aber keines der beiden Tore mehr in Gefahr. Nach dem Schlusspfiff lobte Vukicevic sein Team: „Herzblut und Leidenschaft waren heute unsere Trümpfe. Die Mädels haben eine sehr gute Mannschaftsleistung gezeigt. Jetzt heben wir zumindest mal den Negativtrend gestoppt.“ Am kommenden Samstag dürften die Trauben dann aber wesentlich höher hängen. Dann gastiert nämlich Tabellenführer FSV Gütersloh 2009 im Apollinarisstadion.

SC 13: Lisa Venrath; Emily Feifarek, Nathalie Brück (54. Elena Deuster), Leonie Riedewald, Johanna Niggemann, Luisa Grosch (80.+2. Kristin Kosel), Jana Haubrich, Vanessa Zilligen, Yasmin Rölle (71. Anna Lena Stein), Magdalena Lang, Marie Schäfer

Tore: Fehlanzeige

SR: Franziska Erkens mit ihren Assistentinnen Manuela Stüßer und Jeannine Aretz

ZS: 80