Juni 06 2016

Wilde 13 bleibt auf dem Rheinland Thron – 2:0 gegen eigene U 15

Es war ein ereignisreiches Wochenende im Apollinarisstadion, denn die Finalspiele im Mädchen und Frauen Rheinland Pokal lockten insgesamt rund 1000 Besucher in die Kurstadt. Für den SC 13 Bad Neuenahr, der die Finalspiele ausrichtete, gab es am Sonntag Nachmittag das Highlight schlechthin. Erstmals fand ein Endspiel dieses Wettbewerbs mit Beteiligung beider Teams aus einem Verein statt und das vor heimischer Kulisse. Die Bundesliga Juniorinnen besiegten nach hartem Kampf die eigene U 15 mit 2:0 und sicherten sich somit weiterhin den Nimbus als Seriensieger. Doch auch die anderen Finals brachten tollen Sport und spannende Spiele.

Es begann am Freitag mit dem Endspiel um die C 7 Entscheidung. Dabei behielt die SG Hundsangen nach über zwei Stunden die Oberhand über den FV Rübenach. Ein dramatisches Neunmeterschießen brachte letztlich mit 4:3 den „Pott“ in den Westerwald. Kaum 30 Minuten später krönte sich die MSG Spessart mit einem 4:3 nach regulärer Spielzeit zum Rheinlandpokalsieger der B 7 Juniorinnen. Leidtragende waren die Mädels der MSG Elkenroth, die ein irrwitzig spannendes Spiel ablieferten.

Den Anfang des Final Sonntags machten die C 9 Juniorinnen des JFV Rhein Hunsrück und des TuS Issel. Rhein Hunsrück setzte sich in einem rassigen Endspiel mit 5:2 durch und jubelte dann auch entsprechend. Es folgte das erste vereinsinterne Endspiel in der Geschichte dieses Wettbewerbs. Bei den B 11 Juniorinnen kreuzten im wahrsten Sinne des Wortes die Klingen. Nach 80 hart umkämpften Minuten sorgten Johanna Niggemann (44.) und Yasmin Rölle (80.) für den standesgemäßen Erfolg der älteren Mädchen. Bemerkenswert war allerdings der gemeinsame Jubel beider Teams nach der Siegerehrung. Mehr Zusammenhalt geht nicht.

Ein tolles Endspiel der Frauen beobachteten dann rund 500 Zuschauer. Die SG 99 Andernach traf auf den SC 13 Bezwinger TuS Issel. Was beide Mannschaften ablieferten nötigte höchsten Respekt ab. Zunächst brachte Natascha Schneider die SG 99 in der 38. Minuten Front. Doch Issels Kapitänin Lara Ballmann glich vier Minuten später aus. Es kam zum Duell der Torhüterinnen. Klasse, was Dana Gotthard (TuS Issel) und Kathrin Günther (SG 99 Andernach) alles entschärften. Letztendlich gelang es einzig Katharina Sternitzke, Gotthard in der 50. Minute zu überwinden. 2:1für Andernach, was vornehmlich an der Superleistung der eigenen Torhüterin lag. Alles in allem zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit: „Wir haben richtig gute Endspiele gesehen und das auf Plätzen, die nach den Unwettern zuvor, optimal präpariert waren. Dafür ein riesengroßes Kompliment an die Stadt Bad Neuenahr“, meinte SC 13 Präsident Michael Saal. Vielleicht gibt es ja in den kommenden Jahren noch höherklassige Finalspiele auf der traumhaften Anlage des Apollinarisstadion zu sehen.