November 06 2016

Dritter Sieg in sieben Tagen – SC 13 wieder in der Spur

Die Regionalligamannschaft des SC 13 Bad Neuenahr scheint wieder auf dem richtigen Weg, denn mit dem 2:1 (0:0) Sieg beim FC Bitburg feierte das Team von Trainer Jörg Rohleder den dritten Sieg binnen sieben Tagen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit waren es Elisabeth Müller (47.) und Feride Bakir (55.) die ihr Team zum Sieg schossen. Daran änderte auch der Anschlusstreffer von Elena Burg sechs Minuten vor Schluss nichts mehr. Mit 18 Punkten liegen die Kurstädterinnen nun punktgleich mit dem SC Siegelbach auf dem dritten Rang der Tabelle und haben sich leicht von der Konkurrenz abgesetzt.

 

Noch am Vormittag musste Jörg Rohleder zwei Ausfälle verkraften. Tabea Müller und Luisa Grosch hatten Infekte spielunfähig gemacht. Somit feierte Chantal Ablaß ihr Startelf Debüt in der Innenverteidigung und machte ihre Sache sehr ordentlich. Die Alternative für Grosch hieß Elisabeth Müller, die dem Vertrauen des Trainers dann auch Taten folgen ließ. Bei eisigen und windigen Verhältnissen am Bitburger Ostring dauerte es nicht lange, bis die Partie Fahrt aufnahm. Zunächst hatten die Gastgeberinnen die erste Chance als Tamara Ney nur sehr knapp das Gehäuse von Lena Kloock verfehlte. Postwendend antwortete der SC 13 als Vanessa Freier erst an Bitburgs Torhüterin Lisa Nober scheiterte und den Abpraller an das Quergestänge setzte. Es folgten Chancen hüben wie drüben, die aber alle nicht zum Erfolg führten. Der Aufsteiger aus der Eifel zeigte sich als unangenehmer Gegner, so dass Jörg Rohleder in der Pause mit klaren Ansagen die Wende herbeiführte. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff griffen zunächst die Gastgeberinnen an, Der Ball wurde von der SC 13 Hintermannschaft erobert und kam zu Feride Bakir, die sofort die schnelle Elisabeth Müller auf die Reise schickte. Die junge Angreiferin versenkte das Spielgerät an der herausstürzenden Nober vorbei, zur Führung der Kurstadt Elf in die Maschen. Bitburg zeigte sich geschockt und verlor nun für einige Zeit den Faden. Dies machte sich Feride Bakir zu Nutze, als sie Nober unter druck setzte, ihr den Ball abnahm und lässig zum 2:0 einschob. Dieser Doppelschlag binnen acht Minuten sollte das Duell entscheiden. Mit zunehmender Kälte wurde es nun immer hitziger. Vielleicht hätte Schiedsrichterin Chantal Euskirchen beiderseits härter durchgreifen müssen. Da sie es aber nicht tat, kam es einige Male zu unschönen Szenen. Genau hier sah Jörg Rohleder aber den größten Lerneffekt seiner Schützlinge: „Noch in Siegelbach haben wir uns durch ein härteres Einsteigen den Schneid abkaufen lassen. Das ist heute keineswegs passiert.“ Dennoch gab es für den Trainer einen kleine Kritikpunkt: „Wir mussten das dritte Tor nachlegen, so wurde es noch einmal unnötig spannend.“ Was er meinte war die einzige Unachtsamkeit seiner Hintermannschaft im zweiten Durchgang, der zum 1:2 Anschlusstreffer durch Elena Burg führte. Wer aber nun glaubte Bitburg würde noch einmal brandgefährlich, sah sich getäuscht. Mehrfach hätte man auf Seiten des SC 13 noch für ein drittes Tor sorgen können. Letztlich blieb es aber beim verdienten 2:1 Sieg, was dem Trainer ein zufriedenes Lächeln entlockte: „Wir haben es spielerisch gelöst, ohne dabei den Kampf zu vergessen. Dann kann man als Trainer nur zufrieden sein.“ Das sollte auch Cailin Hoffmann sein, die ihr bestes Saisonspiel hinlegte und auf ihrer Seite nicht nur nichts anbrennen ließ, sondern auch ein ums andere Mal für Gefahr sorgte. Nun heißt es am kommenden Sonntag um 14 Uhr gegen den SV Dirmingen für einen positiven Abschluss der Hinrunde zu sorgen. Gelingt ein Dreier, steht der SC 13 dauerhaft unter den Top Drei der Tabelle.

 

SC 13: Lena Kloock, Elisabeth Müller (64. Maxi Krug), Johanna Kuhn, Chantal Ablaß, Stefanie Lotzien, Lena Fehrenbach, Cailin Hoffmann, Luisa Deckenbrock, Magdalena Lang, Vanessa Freier (79. Fatbardha Sekiraca), Feride Bakir

 

Tore: 1:0 Elisabeth Müller (47.), 2:0 Feride Bakir (55.), 2:1 Elena Burg (84.)

SR: Chantal Euskirchen

 

ZS: 70

Lena Kloock war stets auf dem Posten. Foto: Norbert J. Becker
Lena Kloock war stets auf dem Posten.
Foto: Norbert J. Becker
Ein Beispiel für die beiderseitige Gangart. Foto: Norbert J. Becker
Ein Beispiel für die beiderseitige Gangart.
Foto: Norbert J. Becker