Februar 19 2017

Spiel und Torlaune beim Regionalligateam – Zwei Siege binnen 22 Stunden

Ein strammes Programm hatte Trainer Jörg Rohleder seinen Schützlingen am Wochenende auferlegt und mit viel Tor- und Spiellaune stellten die Regionalligaspielerinnen des SC 13 Bad Neuenahr ihren Trainer zufrieden. Am späten Samstagnachmittag siegte der SC 13 beim fälligen Achtelfinale im Rheinlandpokal mit 10:0 (5:0) bei TuS Fischbacherhütte, um 22 Stunden später ein Testspiel gegen Fortuna Freudenberg auf heimischen Gelände mit 3:0 (1:0) siegreich zu gestalten. Einen Wermutstropfen gab es allerdings dann doch, denn Sophie Doll brach sich beim besagtem Testspiel  den rechten Arm, was die zweite Verletzung dieser Art in der Vorbereitung bedeutet.

Standesgemäß begann das Wochenende mit dem 10:0 im Rheinlandpokal der Frauen. Fast ein Zehntel der bisherigen Gesamttore in diesem Wettbewerb gehen somit an die Kurstädterinnen, die 35 der 372 Treffer erzielten. Luisa Grosch machte mit einem Doppelpack binnen 60 Sekunden bereits früh alles klar, der Widerstand des tapferen Gastgebers war somit schnell gebrochen.  Johanna Kuhn, Tabea Müller und nochmals Luisa Grosch stellten den 5:0 Halbzeitstand her. Nach einer Stunde wechsaelte Rohleder kräftig druch und verhalf somit Feride Bakir noch zu drei Toren in der letzten halben Stunde. Magdalena Lang und Ines Günther vervollständigten dann den Kantersieg des SC 13 Bad Neuenahr, der nun am 1. März im Viertelfinale beim 1. FFC Montabaur antreten muss.

Sonntags empfingen die Kurstädterinnen dann Fortuna Freudenberg und knüpften an die Leistung des Vortages nahtlos an. Nach einer Schrecksekunde beim ersten Angriff der Gäste, als Jana Theisen mit einem Fußreflex klären konnte, ging das Kommando an die spiel- und laufstärkeren Gastgeberinnen von der Ahr. Ines Günther markierte nach einem Eckball den verdienten Treffer zur Halbzeitführung, den sie selber kurz nach Wiederanpfiff erhöhte. Auch hier war eine Standardsituation vorausgegangen. Johanna Kuhn war es die mit ihrem Tor dann den Endstand herstellte. Der Sieg hätte auch weit höher ausfallen können. Man muss der Mannschaft aber zugestehen, dass zwei Spiele in so kurzer Zeit auch bei Konditionswundern zu Konzentrationsschwächen führen. So war dann auch Jörg Rohleder zufrieden mit der gesamten Vorbereitung: „Trotz einiger schulisch bedingter Fehlzeiten im Training ist meine Mannschaft auf dem richtigen Weg. Wir konnten viel an der Kondition arbeiten und einige Spielzüge einstudieren. Jetzt fahren wir das Programm etwas herunter, um dann Anfang März in Topform zu sein.“

Auch Vanessa Freier hätte treffen können. Foto: Guido Kölzer
Auch Vanessa Freier hätte treffen können.
Foto: Guido Kölzer