März 23 2017

Wichtige Entscheidungen bei den SC 13 Top Teams

Sowohl die Bundesliga Juniorinnen als auch das Regionalligateam des SC 13 Bad Neuenahr können am Wochenende die Weichen für einen sonnigen Frühling stellen. Während der wilden 13 am Samstag um 13 Uhr im Apollinarisstadion ein Punkt gegen den TSV Schott Mainz reichen würde, um den Klassenerhalt auch rechnerisch perfekt zu machen, spielt die erste Mannschaft am Sonntag um 15 Uhr beim 1. FFC Montabaur um Punkte und Pokal gleichzeitig. Denn mit einem Sieg wären nicht nur weitere drei Punkte auf dem Konto, sondern gleichzeitig auch der Einzug ins Halbfinale im Rheinlandpokal perfekt. Doch gehen wir chronologisch vor.

Mit dem letzten Heimspiel der Saison 2016/17 gegen den TSV Schott Mainz, können die Nachwuchstalente des Kurstadtclubs den langersehnten Klassenerhalt auch praktisch in die Tat umsetzen. Dabei wissen sie aber nicht, was nun genau auf sie zukommt. Der größte Sportverein aus Rheinland Pfalz, eben der TSV, sah sich genötigt die Bundesliga Juniorinnen in der kommenden Spielzeit aus der höchsten deutschen Mädchenspielklasse zurück zu ziehen. Somit geht es also nur noch um einen sportlichen Absteiger und der hieße momentan MSV Duisburg. Der MSV hat elf Punkte Rückstand auf die wilde 13, bei noch vier verbleibenden Spielen. Also reicht, auch dank des wesentlich besseren Torverhältnisses, ein Punkt gegen die Mannschaft aus der Landeshauptstadt von Rheinland Pfalz. Zwar siegte der SC 13 Nachwuchs im Hinspiel in Mainz mit 1:0, doch auch damals war es schon ein hartes Stück Arbeit. Genau das erwartet man auch am Samstag, denn bereits beim 0:0 im Nachholspiel in Saarbrücken ließen die Mainzerinnen aufhorchen. Die jungen Spielerinnen werden sich keineswegs aufgegeben haben, sondern wollen sich mit guten Leistungen und Resultaten aus der Liga verabschieden. Taktikfuchs Deniz Bakir wird mit Sicherheit wieder die richtige Marschroute vorgeben und alles daran setzen, sein großes Ziel bereits jetzt klarzumachen.

Nicht weniger kniffelig wird die Aufgabe des Regionalligateams beim 1. FFC Montabaur werden. Nachdem die Westerwälderinnen vor zwei Wochen die Notbremse zogen und sich von der bisherigen Cheftrainerin Silke Kolbeck trennten, übernahm mit Mario Marzi ein Übungsleiter die Geschicke, der vor allem das Team des SC 13 Bad Neuenahr bestens kennt. Und auch die Resultate des stark abstiegsbedrohten Clubs aus Montabaur ließen aufhorchen. Vor allem der 2:0 Auswärtssieg beim Tabellenzweiten SC Siegelbach sorgte am vergangenen Sonntag für erstaunte Gesichter in der kompletten Liga. Nun also das Derby gegen den alten Erzrivalen von der Ahr. Die Mannschaft von Trainer Jörg Rohleder zeigte letzten Sonntag eine exquisite Leistung in Speyer und krönte diese mit dem Ausgleichtreffer in der Nachspielzeit. Die Moral stimmt also bei der Kurstadt Elf, was in Eschelbach, der Heimspielstätte des FFC auch von Nöten sein wird. „Es wird zur Sache gehen und am Ende wird die willenstärkere Mannschaft gewinnen“, prophezeit Rohleder. Während also Montabaur jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg braucht, möchte der SC 13 zum einen Tabellenplatz Drei festigen und zum anderen auch das Halbfinale im Rheinlandpokal erreichen. Dort wartet zwar dann auf den Sieger der sonntäglichen Partie ein Auswärtsspiel beim Topfavoriten SG 99 Andernach, aber genau für solche Spiel trainiert man ja auch das ganze Jahr. Sollte das Spiel nach 90 Minuten unentschieden stehen, wird automatisch eine Verlängerung stattfinden. Nötig war das Ganze durch das Terminchaos und die Witterungsverhältnisse Anfang März geworden. Ausnahmsweise kooperierten hier dann beide Clubs und beide zuständigen Verbände ausgezeichnet miteinander. So steht also ein Doppelhighlight an und wird einige Zuschauer anlocken.

Gern gesehene Bilder: Die wilde 13 jubelt Foto: Guido Kölzer
Gern gesehene Bilder: Die wilde 13 jubelt
Foto: Guido Kölzer