Juli 09 2017

Das neue Team in der sportlichen Leitung stellt sich vor

Seit vier Wochen sind Nina Dielmann und Silke Kolbeck als sportliche Leiterinnen des SC 13 Bad Neuenahr aktiv. Ihre Philosophie untermauern die Beiden mit einem Besuch des Trainingslagers der Bundesliga Juniorinnen auf der Insel Niederwerth, bei dem sie mit Jacqueline Dünker und dem neuen Athletiktrainer Maurice Mülder gleich zwei äußerst wichtige Vereinspersonalien mit im Gepäck hatten. Für SC 13 Pressesprecher Peter Eckhardt die ideale Gelegenheit auch den beiden neuen sportlichen Leiterinnen auf den Zahn zu fühlen, denn auch für Ihn war es ein völlig neues Gefühl, soviel sportliche Kompetenz an einem Ort zu wissen.

P.E.:  Hallo ihr Zwei. Ich weiß, dass die erste Frage nicht ganz einfach ist, aber wie sieht Eure Bilanz der ersten vier Wochen Eurer Tätigkeit aus?

N.D.: „Zunächst einmal so, dass wir täglich viele und mehr Stunden als erwartet, mit dem Thema SC 13 Bad Neuenahr beschäftigt sind. Das Sportliche müssen wir differenzieren. Die Kaderzusammenstellungen im Jugendbereich haben sehr gut funktioniert. Unsere Trainerteams haben hier sehr gute Vorarbeit geleistet, so dass hier vieles in die richtige Bahn läuft. Es hilft dabei natürlich ungemein, dass der Oberbegriff Juniorinnen Bundesliga im Raum steht.

Bei den Seniorinnen gestaltet sich das etwas anders, denn wir haben uns durch die fortgeschrittene Zeit auch einige Absagen möglicher Neuzugänge eingeholt. Im Grunde sind natürlich vier Wochen eine sehr geringe Zeitspanne um solch elementaren Dinge zu bearbeiten.“

P.E.: Silke, im Gegensatz zu Nina, die ja ein Urgestein des Vereins ist, bist Du neu ins Boot gekommen. Wie kam es dazu?

S.K.: Sijamak Sauer hatte bereits früh Kontakt zu mir aufgenommen. Als dann meine Tätigkeit in Montabaur beendet wurde, kam SC 13 Präsident Michael Saal erneut auf mich zu und hat mich dann überzeugt. Nina wurde zeitgleich angesprochen und es stellte sich heraus, dass wir unabhängig und unwissend voneinander, unisono die gleichen Vorstellungen und Ziele hatten und haben. Wir wollten diesen Posten nicht alleine ausfüllen und somit war das „Team“ geboren.

P.E.: Das führt mich dann direkt zur nächsten Frage. Wie wohl fühlst Du dich jetzt an der Ahr, nachdem Du ja sowohl für die SG 99 Andernach, den 1. FFC Montabaur und den Fußballverband Rheinland agiert hast?

S.K.: „Oh sehr gut. Das liegt vor allem an der Kommunikation und der Bereitschaft des neuen Teams um uns herum. Das beste Beispiel ist die Zusammenkunft nach wenigen Tagen, als z. B. Guido Kölzer als neuer Geschäftsstellenleiter gewonnen werden konnte. Was uns da an positivem Feedback, nicht nur von Guidos Seite entgegenkam, war sensationell.“

N.D.: (hakt ein) „ Ich denke da an den Abend, als sich Jana Erbeling bereit erklärte in das Jugendtrainerteam einzusteigen. Nicht nur das sie noch im Juli den entsprechenden Trainerlehrgang absolvieren will, sondern auch was dann noch an diesem Abend passierte. Die Zusage von Jana und die offizielle Verkündung innerhalb der nächsten halben Stunde. Da haben wir gedacht, wie stark ist das denn?“

P.E.: Soviel zum Thema Umfeld. Wie zufrieden seid Ihr denn mit der Entwicklung im Bereich Kaderplanung?

Beide: „Wie schon gesagt, im Bereich der Nachwuchsabteilung sehr. Doch wir sind auch davon überzeugt mit Jacqueline Dünker genau die richtige Trainerin zu haben, die eine richtige Mischung finden wird. Wir sind uns mit ihr einig, keine Schnellschüsse  zu produzieren, sondern auf eine kontinuierliche Entwicklung anzusteuern. Hierzu sind auch regelmäßige Trainersitzungen von Nöten, die auch so stattfinden. Wir wollen da eine Verzahnung in der auch alle zu Wort kommen. Diese Kommunikation und Transparenz ist uns sehr wichtig.“

P.E.: Dazu gehört auch die 2. Mannschaft, die ja den Aufstieg in die Rheinlandliga geschafft hat. Wie sieht es dort personell aus?

Beide: „Hier können wir einen externen Neuzugang vermelden. Naemi Breier verstärkt uns, was  ein Resultat des Kurstadt Cups ist. Sie war dort als Schiedsrichterin aktiv und das als frischgebackene Zweitligaunparteiische. Sie war sehr beeindruckt von dem Spirit und familiären Gefüge, das sie während des Kurstadt Cups erlebte . Sie hat vorher in Trier Ehrang in der Rheinlandliga gespielt und demnach auch einige Erfahrung in diesem Bereich. Außer diesem externen Neuzugang kommen ja einige sehr motivierte Spielerinnen aus der letztjährigen Juniorinnen Bundesliga Mannschaft. Sie werden das Team von Ralf Heyden natürlich bereichern.“

P.E.: Da sind wir bereits beim nächsten Thema. Die U 17 ist ja ein nicht ganz unwichtiger Bestandteil des Vereins. Wie ist hier der Stand der Dinge?

N.D.: „Unser Ziel kann nur sein, am Ende der Saison über dem berühmten Strich zu stehen. Das heißt Platz Acht. Doch wir stehen hier vor einem großen Umbruch. Ein neues Trainerteam mit Jürgen Ebert und Thomas Dressler und insgesamt 16 neue Spielerinnen. Acht externe Neuzugänge und acht aus der eigenen U 15. Hatten wir im letzten Jahr noch sechs Abgänge, sind es in dieser Saison gleich Zehn. Das ist schon eine große Hypothek. Wir sind froh mit Elisa Lypken als Physiotherapeutin und Samir Handanagic zwei etablierte Kräfte im Trainerteam zu haben, die bekannte Ansprechpartner für die Mädels sind. Das hilft ungemein. Wir haben viel Qualität in der Mannschaft, sowohl bei den Spielerinnen, als auch im Trainerstab. Wir sind uns sicher, dass sie ihr Können in der kommenden Saison unter Beweis stellen werden“

P.E.: Wie sieht es denn bei den Pokalwettbewerben aus. Welches Team wird wo gemeldet?

S.K.: „ Alle Mannschaften in der Jugend werden in ihren Altersklassen gemeldet. Damit wollen wir ein vereinsinternes Aufeinandertreffen vermeiden und den Rheinlandpokal möglichst oft an die Ahr zu holen. Alles andere wäre Unsinn und würde den Mädels nicht gerecht werden.“

P.E.: Auch an Euch die letzte Frage. Welche Schlagzeile würdet ihr am Ende der Saison gerne lesen?

N.D.: „Erfolgreich begangener Weg wird gemeinsam fortgesetzt. Keine Abgänge im Verein zu verzeichnen. Trainerteams verlängern für die neue Spielzeit“

S.K.: „ Der SC 13 Bad Neuenahr wächst wieder zu einer Größe“

Vielen Dank Euch Beiden. Es hat einen Riesenspaß gemacht.