Oktober 12 2017

Mit neuen Trainerinnen gegen den MSV Duisburg

Quasi bei Null beginnt die Saison 17/18 für die Bundesliga Juniorinnen des SC 13 Bad Neuenahr beim Heimspiel gegen den Tabellennachbarn. Wenn am Samstag um 14 Uhr die Partie im Apollinarisstadion angepfiffen wird, dann hat sich eine markante Veränderung im Gegensatz zum Auftritt beim FSV Gütersloh 2009 ergeben. An der Seitenlinie werden die bisherigen Trainer Jürgen Ebert und Thomas Dressler durch Jacqueline Dünker und Saskia Oebel-Noack ersetzt. Die Leitung des SC 13 Bad Neuenahr erhofft sich durch diesen Schritt eine Wende im Saisonverlauf, der bisher trotz hohen Einsatzes gegen schwere Gegner einige Enttäuschungen hervorbrachte.

 

„Wir haben im Vorstand eine einvernehmliche Entscheidung getroffen und diese den beiden Trainern am Mittwoch mitgeteilt“, so Nina Dielmann und Silke Kolbeck, die als sportliche Leiterinnen beim Kurstadt Club tätig sind. „Darüber hinaus mussten wir eine schnelle Lösung finden und sind  mit Jacqueline Dünker und Saskia Oebel-Noack zu einer plausiblen Alterrnative gekommen. Dünker kennt die Liga als ehemalige Trainerin der Gütersloher Nachwuchstalente wie kaum eine Zweite und Oebel-Noack hat die meisten Spielerinnen des aktuellen Kaders ausgebildet und ist nur zu gut mit der Psyche einer jeden Einzelnen vertraut. Zwar bekleiden beide Trainerinnen bereits ein wichtiges Amt beim SC 13 Bad Neuenahr, zeigten aber ihre sofortige Bereitschaft, dem Verein und den Spielerinnen zu helfen.“

 

Nina Dielmann ist dabei realistisch: „Die Beiden können nach nur einer Trainingseinheit am Donnerstag keine Wunder bewirken. Aber es gibt in dieser Saison noch sieben weitere Ausscheidungsspiele um den Klassenerhalt “ Silke Kolbeck vergisst dabei aber nicht den scheidenden Trainern zu danken: „Jürgen und Thomas haben hier ein großes Engagement gezeigt. Wir bedanken uns dafür und wünschen Beiden alles Gute für ihre weitere Zukunft.“

 

Die Vereinsführung erhofft sich nun auch einen Schub auf den Zuschauerrängen, denn auf die Unterstützung der leidenschaftlichen Fans muss weiterhin gebaut werden. „Bereits in der vergangenen Saison war das „Apo“ diesbezüglich eine Festung. Vielleicht gelingt der Mannschaft mit diesen tollen Fans im Rücken der erste Punktgewinn“, hofft der Präsident des SC 13, Michael Saal. Balsam für die Seelen der wilden 13 wäre dies allemal.