November 23 2017

Der Jahresabschluss in der Meisterschaft – SC 13 will positives Ende

Am kommenden Wochenende haben beide Spitzenteams des SC 13 Bad Neuenahr mit je einem Heimspiel ihren Abschluss in den Meisterschaftsspielen des Jahres 2017. Während die Bundesliga Juniorinnen am Samstag um 14 Uhr die Elf von Bayer 04 Leverkusen empfangen, kommt es 24 Stunden später zum erstmaligen Besuch des Aufsteigers in die Regionalliga Südwest, dem SV Holzbach. Beide Spiele sind nicht nur richtungsweisend, sondern auch der letzte Mosaikstein vor der Winterpause. Zwar stehen noch Pokalspiele an, aber der Fokus liegt ganz klar auf diesen beiden Partien.

Es wird noch einmal ein gewaltiger Kraftakt für die wilde 13, denn nicht nur die aktuelle Tabellensituation ist sehr bedrohlich, sondern auch der Gegner ein mehr als unangenehmer Prüfstein. Das Hinspiel am Leverkusener Kurtekotten ging zwar nur knapp mit 0:1 verloren, doch ein 3:6 wäre durchaus möglich gewesen. Dann wäre da noch Aleksandar Vukicevic, der sich als ehemaliger Coach der wilden 13 nur zu gut auf dem Terrain des Apollinarisstadion auskennt. Auch mit den Strukturen und den herangewachsenen Talenten ist er bestens vertraut. So wird es also nicht nur eines besonderen Kraftakts bedürfen, sondern auch die Zuschauer sind aufgefordert das Team von Jacqui Dünker und Saskia Oebel-Noack mit allem zu unterstützen was nur geht. Klar, viel Grund zum Jubeln gab es bislang in den Heimspielen nicht, aber genau zum Jahresabschluss wäre das noch einmal ein gewaltiger Motivationsschub für 2018. Mit ein wenig Glück kann das Trainergespann auch die momentan bestmögliche Elf an den Start bringen. Die Moral der Mannschaft stimmt jedenfalls, denn zwei Tore in Köln, wie am vergangenen Samstag muss man auch erst einmal machen. 113 % SC 13 sind also von allen Seiten gefragt, wenn Bayer 04 in Bad Neuenahr aufspielt. Denn eines ist sicher, der Support auf der Gästeseite wird nicht minder groß sein.

Mit dem SV Holzbach hat ein Aufsteiger mittlerweile für viel Furore in der Regionalliga Südwest gesorgt. Platz Vier und Kontakt zur Spitze sind ein herausragendes Ergebnis für die Truppe aus dem Hunsrück, die aller Wahrscheinlichkeit nach von der ehemaligen SC 13 Kickerin Jana Haubrich aufs Feld geführt wird. Nur gut, dass der SC 13 das Hinspiel mit 2:0 gewinnen konnte. „Mit dem Papst in der Tasche“, wie sich Jacqui Dünker noch zu gut erinnert. Hinzu kommt, dass ihre Mannschaft der Winterpause regelrecht entgegen hechelt. Der Kräfteverschleiß ist in den letzten Wochen sehr hoch gewesen, so dass Spiele wie in Dirmingen durchaus erklärbar sind. Zu Hause hatte man bislang nur ein Team aus der Spitzengruppe zu Gast – den FC Speyer, der in der Kurstadt eine von bislang zwei Niederlagen kassierte. Ein gutes Zeichen also, denn die Dünker Elf tut sich gegen spielerisch starke Teams etwas leichter, wenn man überhaupt von einem Gegner in der Liga von leicht sprechen kann. Es wird also Zeit, die Heimbilanz weiter aufzupolieren. Dabei sollte man aber den Gegner in keinster Weise unterschätzen, denn dieser rangiert nur ein Pünktchen hinter dem SC 13, was andererseits wieder heißt, dass ein Sieg am Sonntag den Kreis der Meisterschaftskandidaten weiter verkleinern würde. Auch hier ist also 90 Minuten Vollgas angesagt, was mit 113% Unterstützung von den Rängen etwas leichter fällt.