Februar 22 2018

Die Spiele der Wahrheit beginnen – Wilde 13 kämpft um ihre Mission

Eine etwas längere Winterpause und viel Schweiß liegen hinter den Bundesliga Juniorinnen des SC 13 Bad Neuenahr- Dabei hat das neue Trainerduo mit Cheftrainer Jens Bäumer und seiner Assistentin Miriam Marx nicht nur Wert auf die Kondition gelegt, sondern auch die mentale Verfassung ihrer Schützlinge lag ihnen am Herzen. Für Bäumer bedeutete die Winterpause auch eine Doppelbelastung, denn er kann sich seit Kurzem A- Lizenz Trainer nennen. Der wichtigste Aspekt aus Vereinssicht ist aber die Mission Klassenerhalt, denn als Tabellenschlusslicht starten die Nachwuchstalente von der Ahr in das Kalenderjahr 2018.

Fährt man auf den Parkplatz des Apollinarisstadions , dann sieht man mittlerweile auch das Kennzeichen MG, welches zum Automobil von Jans Bäumer gehört. Der Trainer wohnt unweit des Mönchengladbacher Trainingsgeländes am Haus Lütz. Ungeachtet dieser Tatsache gibt er allerdings eine ganz einfache Marschrichtung vor: „Wir müssen auf uns schauen, denn auf alles andere haben wir keinen Einfluss. Das müssen die Mädels verinnerlichen.“ Jeder „Experte“ ist der Meinung, dass der SC 13 seine Punkte gegen die direkte Konkurrenz im Abstiegskampf holen muss, doch darauf will der Trainer sich nicht einlassen: „Natürlich sind das die Big Points, aber wir denken von Spiel zu Spiel.“

Der eher zähe Winter hat die Pläne in der Vorbereitung sowieso durcheinander gebracht. Das Pokalspiel beim SV Rengsdorf II wäre noch einmal eine gute Standortbestimmung geworden, fiel aber den widrigen Witterungsbedingungen zum Opfer. Der Test gegen die Frauenmannschaft des 1. FFC Runkel konnte indes stattfinden und endete mit einem klaren 4:1 für die wilde 13. Ob und welche Erkenntnisse das Trainerteam daraus gewinnen konnte, lassen Beide unbeantwortet. Viel wichtiger ist es, dass das krankheitsbedingte Lazarett sich wieder lichtet. „Die Borussia ist natürlich der Favorit, da gibt es nichts zu diskutieren“, nimmt Bäumer  Druck von seinem Team. „Wie gesagt, wir schauen auf uns und wenn jede ihre bestmögliche Leistung abrufen kann und es nicht reicht ist es trotzdem ein Schritt in die richtige Richtung.“

Ob die Partie nun auf dem Rasen des „Apo“ oder auf dem großen Fußballkunstrasen stattfindet, wird sich wohl erst kurz vorher entscheiden. Womit wir wieder beim zähen Winter wären…