April 17 2020

Was macht eigentlich…

…Johanna Kuhn

7 Jahre für Bad Neuenahr gekickt. Johanna Kuhn.

Ein Abschied, der beiden Seiten weh tat

Als Johanna Kuhn (24), die es aus privaten Gründen nach Bamberg zog, im vergangenen Sommer im Rahmen des letzten Heimspiels nach sieben Jahren offiziell verabschiedet wurde, handelte es sich nicht nur um die obligatorische Überreichung eines Blumenstraußes, sondern es war eine Zäsur innerhalb des Teams der ersten Mannschaft. Kuhn war mehr als nur Spielführerin, Leistungsträgerin und Bindeglied innerhalb des Teams. Eine wie die Abwehrspezialistin, menschlich und spielerisch hoch geschätzt, gibt es nur einmal und kann auch nur durch das Original „Eins zu Eins“ ersetzt werden.

Hallo Johanna, wie geht es dir in dieser unwirklichen Zeit des Coronavirus?

Johanna Kuhn:
Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich denke, wie allen fehlen mir natürlich die sozialen Kontakte. Ich kann es kaum erwarten, dass der Fußball wieder losgeht.

 

Wie hast du dich in deiner neuen Heimat eingelebt und wie gefällt es dir bei deinem neuen Klub, dem Bayernligisten SV Frensdorf?

Johanna Kuhn:
Die Stadt und die Umgebung hier sind einfach traumhaft. Ich habe mich sehr schnell eingelebt und wurde von meiner neuen Mannschaft von Anfang an direkt super aufgenommen.

 

Wo liegen die größten Unterschiede zwischen deiner neuen sportlichen Heimat und dem SC13?

Johanna Kuhn:
Trotz des Ligenunterschiedes ist der sportliche Unterschied gar nicht so groß. Der größte Unterschied ist der zeitliche Aufwand den ich jetzt investiere. Die Entfernung zum Trainingsort ist deutlich geringer und wir trainieren einmal weniger die Woche. Außerdem wird beim SV Frensdorf die Gemeinschaft sehr groß geschrieben, dazu zählt zum Beispiel, dass wir fast nach jedem Spiel gemeinsam Essen gehen oder einmal im Monat nach dem Training im Vereinsheim zusammensitzen und Brotzeit machen.

 

Wie hast du deine Zeit beim SC 13 in Erinnerung?

Johanna Kuhn:
Ich habe mich beim SC 13 sportlich sowie menschlich sehr gut entwickeln können. Gerade die letzten Jahre waren sehr schön. Ich werde dieser immer in guter Erinnerung halten!

 

Hast du mit deinen Ex-Teamkolleginnen noch immer regen Kontakt?

Johanna Kuhn:
Dass ich dieses Jahr an Karneval mit der Mannschaft in Bad Neuenahr beim Karnevalsumzug mitgegangen bin, sagt, so denke ich, schon sehr viel aus. Einige der Mädels haben mich auch schon hier in Bamberg besucht 😊

 

Gerade im Fußball ist oft die Rede von „Man soll niemals nie sagen“. Ist da was dran?

Johanna Kuhn:
Dem kann ich nicht widersprechen.