September 12 2021 0Comment

SC 13 Bad Neuenahr II besteht ersten Härtetest

In Pech, wo die Bezirksligafußballerinnen des SC 13 Bad Neuenahr II einen Alternativspielort für die von der Flut zerstörten Sportanlagen in Bad Neuenahr gefunden haben,  bestand das Team von Chefcoach Harald Haneder am zweiten Spieltag beim 3:2 (2:1)-Sieg gegen den FV Rübenach II einen ersten Härtetest der noch jungen Spielzeit.

Die „Heim“-Elf kam gut in die Partie rein, setzte erste Offensivakzente und ging durch Luisa Schmitgen mit 1:0 in Führung. Die Stürmerin zeigte sich nach einem von der Gäste-Schlussfrau abgewehrten Freistoß von Linette Lüschow hellwach und nutzte die sich bietende Torgelegenheit zur 1:0 (13.)-Führung. Eine weitere Freistoßchance des SC 13 II verfehlte nur sehr knapp das Ziel. Rübenach steigerte sich im Verlauf der ersten Halbzeit, presste hoch und erzwang so auch den Ausgleich in der 34. Minute. Nach der Eroberung des Balles legte eine Gästeakteurin den Ball vor das Gehäuse von SC 13 II-Keeperin Yasmin Rölle, die beim folgenden guten Torabschluss zum 1:1 (34‘)-Ausgleich keine Chance hatte. Auch nach der erneuten Führung von Leonie Riedewald (39‘) durch einen Distanzschuss, blieben die Gäste gefährlich. Rölle siegte Sekunden vor dem Pausenpfiff in einer „Eins zu Eins-Situation“.

Auch direkt nach dem Anpfiff zur zweiten Spielhälfte war es der SC 13-Rückhalt im grünen Sweater, der  im direkten Duell gegen eine Gästespielerin Sieger blieb. Die Partie wurde hektischer, was die Gäste aber nicht davon abhielt, den Spielstand zwischenzeitlich zu remisieren. Ein sehenswert vorgetragener Angriff über die rechte Seite vermochte Rölle vorerst per Fußabwehr zu klären, doch beim Nachschuss aus 15 Metern zum 2:2 (61.) war auch sie machtlos. Und es sollte noch schlimmer kommen für das Haneder-Team: Luisa Schmitgen musste in der 75. Minute den Platz wegen einer Gelb/Rot-Hinausstellung verlassen. Doch das sogenannte Momentum, was sich augenscheinlich für Rübenach ergab, vermochten die Kurstadt-Mädels zu nutzen. Nach einer Freistoßflanke von der rechten Seite nutzte Leonie Riedewald das Durcheinander vor dem Gästetor und netzte mit ihrem dritten Saisontreffer zum 3:2 (81.)-Endstand ein.

„Härtest bestanden“, so ein erleichterter Haneder nach einer Partie, die von Spannung, Hektik, Ups and downs sowie insgesamt gutem Bezirksliga-Frauenfussball geprägt wurde. Am kommenden Samstag muss der neue Tabellenzweite zum Derby bei der FSG Oberwinter/Kripp antreten.

gkoelzer