November 09 2021

SC 13 bleibt vorne dran – Sechster Sieg in Folge

Regionalligist SC Bad Neuenahr feierte beim 4:2 (2:1)-Heimsieg am Samstag gegen TuS Wörrstadt im siebten Saisonspiel den sechsten Erfolg in Folge und bleibt Spitzenreiter 1.FC Saarbrücken mit einem hauchdünnen Rückstand von einem Zähler auf den Fersen.

Der Anfang der Partie lief für die favorisierten Kurstädterinnen nach Plan. Nach einem Pfostenschuss von Franziska Wendel war Sarah Goffin zur Stelle und traf zum 1:0 (13.). Und die Mannschaft von Anne-Kathrine Kremer und Marcelo Jansen legte nach. Katharina Baumann war nach einer Ecke von Stefanie Lotzien mit dem Kopf zur Stelle und erhöhte auf 2:0 (33.). Doch der Flow der ersten halben Stunde wurde jäh unterbrochen. Einem Ballverlust im Mittelfeld folgte ein gutes Umschaltspiel der Gäste, die so durch Esther Uersfeld auf 2:1 (37.) verkürzen konnten. Die fortan verunsicherte Kremer-Elf verlor zusehends die Spielkontrolle, brachte den knappen Ein-Tore-Vorsprung aber in die Halbzeitpause.

„Ein schnelles dritte Tor erzielen und den Deckel draufmachen“, so das klar kommunizierte Ziel von Kremer und Jansen während des Pausentees. Mit der Umsetzung sollte es nicht lange dauern. Franziska Wendel netzte in der 48. Spielminute nach Vorarbeit Léa Daiz bereits zum neunten Mal in dieser Saison ein und hat somit zur Top-Torschützin der Liga, Nadine Anstatt vom 1. FC Saarbrücken, aufgeschlossen. Zwar kamen die Gäste mit dem Anschlusstreffer zum 3:2 wieder zurück ins Spiel, doch der SC 13 ließ sich davon nicht mehr beirren und drängte selbstbewusst auf die endgültige Entscheidung, welche Léa Daiz in der 72. Spielminute mit ihrem Treffer zum 4:2 herbeiführen sollte. Weitere gute Torgelegenheiten vereitelte die gute Gast-Keeperin Theresa Kehl.

„Wir haben es durch Unachtsamkeiten unnötig spannend gemacht, hatten die Partie aber weitestgehend im Griff. Als sehr offensiv ausgerichtetes Team muss man auch mal den einen oder anderen Gegentreffer hinnehmen, dennoch müssen wir künftig konsequenter in der Defensive arbeiten. Das gehört alles noch zu unserem gemeinsamen Entwicklungsprozess“, erklärte Kremer zum Spiel gegen Wörrstadt.
Am kommenden Samstag geht zum Tabellenelften SV Dirmingen.