Juni 14 2022

SC 13 II siegt im Relegationskrimi mit 3:2
Petra Schneider lässt Kurstadtreserve durch Doppelpack jubeln

Der SC 13 Bad Neuenahr II setzte sich am Sonntagmittag bei sommerlichen Temperaturen in einem dramatischen Relegationsspiel zwischen den Bezirksligazweiten der Staffeln Mitte und West mit 3:2 (0:0) in Mendig gegen den VFL Trier durch und spielt in der kommenden Saison in der Rheinlandliga.

Ein frühes Tor sollte es sein, dementsprechend offensiv gingen die mit den drei U 17-Juniorinnen Kristin Rubröder, Emma Brandt und Sina Fuhs in der Start-Elf aufgestellten Kurstadtkickerinnen ans Werk. Doch der ersehnte Führungstreffer sollte nicht fallen. Triers Schlussfrau Kaja Kernjak überzeugte mehrmals mit sehenswerten Paraden, u.a. gegen Kristin Rubröder und Spielertrainerin Denise Blumenroth. Trier war nach einer halben Stunde besser im Spiel, tauchte aber nur einmal gefährlich vor dem Tor von SC 13-Schlussfrau Yasmin Rölle auf. Doch auch den Mädels von der Mosel blieb vor ihrem zahlreich anwesenden Anhang ein Treffer in der ersten Halbzeit verwehrt.

Nach dem Wechsel war es Emma Brandt, die sich auf der rechten Seite gut durchsetzte, zwei Gegenspielerinnen ausspielte und aus 14 Metern zur 1:0 (59.)-Führung traf. Doch noch während der Dopaminausstoß bei den Kurstadtmädels in vollem Gange war, zimmerte Franziska Hemgesberg keine Minute später den Ball aus 20 Metern unhaltbar für Yasmin Rölle zum 1:1 Ausgleich in die Maschen des SC 13 Tores. Und erst mal auf den Geschmack gekommen, legte Hemgesberg, die unlängst erst die Bezirksligasaison mit 38 Treffern beendete, nach. Diesmal traf sie innerhalb der Box zum zwischenzeitlichen 1:2 (63.) „Die folgende Trinkpause tat uns gut. Wir konnten das Team nochmals fokussieren“, so Mario van Elkan, der die Mannschaft in dieser Partie zusammen mit Denise Blumenroth coachte und in der kommenden Spielzeit als Hauptverantwortlicher auf der Bank sitzt.. Die Partie hatte beiden Rheinlandliga-Aspiranten bis dahin viel abverlangt. Der SC 13 II schien aber die größeren Kraftreserven mobilisieren zu können. Petra Schneider traf zum 2:2 (74.) und ließ nur vier Minuten später das vielumjubelte 3:2 folgen. Trier versuchte fortan alles, doch die Akkus schienen sowohl bei der Physis als auch der Psyche im roten Bereich zu sein, sodass die Regionalligareserve von der Ahr die Partie unbeschadet zu Ende bringen konnte. Groß war er Jubel und dementsprechend nass die Bierduschen nach dem Schlusspfiff. So endete eine Saison mit Höhen Tiefen am Ende doch mit dem Erreichen des Klassenziels – dem Aufstieg ins Verbandsoberhaus.
Der SC 13 möchte allen Beteiligten danken, die tatkräftig zu diesem großen Erfolg beigetragen haben. Unser Dank geht auch an den VfL Trier einem sportlich fairen Gegner, dem wir für die nächste Saison die Daumen drücken.