November 26 2015

Mit einer Serie ins neue Jahr

Rein faktisch fährt die Regionalligamannschaft des SC 13 Bad Neuenahr als hoher Favorit zum letzten Meisterschaftsspiel des Jahres zum Kellerkind DJK Saarwellingen (So. 13 Uhr).

Sechs Spiele ohne Niederlage, Tabellenplatz Drei und ein wiedererlangtes Selbstbewusstsein sind momentan die Attribute, welche die Kurstädterinnen auszeichnen. Dagegen mussten die Saarländerinnen noch in der Vorwoche ihr Auswärtsspiel bei Fortuna Göcklingen aus Personalmangel absagen und haben noch keinen einzigen Sieg auf der Habenseite. Doch es ist Vorsicht geboten, denn zum einen war der 2:1 Sieg des SC 13 gegen den 1. FC Riegelsberg schwer erkämpft, wobei Riegelsberg ebenfalls in der Tabellenregion Saarwellingens anzuordnen ist, zum anderen werden Erinnerungen wach, an die 1:2 Niederlage eben in Saarwellingen in der Vorsaison.

Die Serie des Kurstadtclubs ist zwar sehenswert, aber keinesfalls ein Selbstläufer. So hat es auch nichts mit Tiefstapelei zu tun, wenn warnend der Zeigefinger gehoben wird. Dennoch kann es nur der Anspruch sein, weitere drei Punkte auf das Konto zu buchen und den Sprung in die Topplätze der Liga zu festigen. Die neugewonnene Stabilität wackelte zwar am Vorsonntag etwas, aber die Tatsache auch einmal ein schwaches Spiel zu gewinnen, war einer der positiven Aspekte. „Nach dem „wie“ fragt jetzt keiner mehr und man muss den Mädels auch einmal zugestehen, nicht immer spielerischen Glanz zu verbreiten“, hatte Markus Rothe bereits verkündet. Betrachtet man die Heimtabelle der Liga, so grüßt der SC 13 in diesem Tableau von der Spitze. Speziell hier hat Saarwellingen nur einen Zähler ergattert und nach dem Gusto der Verantwortlichen an der Ahr soll das auch so bleiben. „Mit der gebührenden Konzentration und mit weiterhin so viel Siegeshunger sollte es klappen“, gibt Rothe die Marschrichtung vor. Es wäre im Falle eines Sieges die längste Erfolgsserie unter dem Namen SC 13 Bad Neuenahr, bei dem sich in den letzten Wochen einige Vorzeichen für die Zukunft ins Optimistische gewandelt haben. So soll dann auch mit frischem Schwung das neue Kalenderjahr angegangen werden. Da eine Woche später noch die Rheinlandpokalpartie bei der SG Andernach II folgt, sollten sich nun noch Mal alle Beteiligten fokussieren, damit dann in der Winterpause alle Zipperlein auskuriert werden können und an den Spielsystemen gefeilt werden kann. Sehr hilfreich und motivierend wirken sich da auch weitere Siege aus.